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Afrikas Häfen erweitern ihre Kapazitäten

Berlin (GTAI) - Rund um den afrikanischen Kontinent steigen die Umschlagskapazitäten der Häfen. Neue Standorte, zusätzliche Terminals und erweiterte Kaianlagen sind Zeichen der Modernisierung und Anpassung an gestiegene Verkehrsanforderungen. Zugleich spiegelt sich darin der härter werdende Wettbewerb zwischen internationalen Akteuren sowie afrikanischer Länder untereinander wider. Zusätzliche beziehungsweise leistungsstärkere Häfen erleichtern potenziell den Zugang zu afrikanischen Märkten.

Ein großer Teil der Frachtverkehrs-Infrastruktur auf dem afrikanischen Kontinent orientiert sich noch an kolonialen Mustern: Fernstraßen, Eisenbahntrassen und Häfen sind ausgerichtet auf den Export von Rohstoffen aus dem Hinterland an die Küste, um von dort nach Übersee verschifft zu werden. Leistungsfähige Verbindungen zwischen den Ländern in Afrika sind auch Jahrzehnte nach dem Ende der Kolonialzeit Mangelware.

Eine Folge: Für den Ausbau des intraregionalen Handels fehlen oft die physischen Voraussetzungen. Nach Angaben der Handelsorganisation der Vereinten Nationen (UNCTAD) gingen 2016 lediglich 18 Prozent der afrikanischen Exporte in andere Länder des Kontinents - in Europa machte der interne Austausch fast 70 Prozent aus.

Reedereien schaffen neue Hubs

Aber auch der Zugang zu den wachsenden Konsumgütermärkten in vielen afrikanischen Ländern hängt von einer funktionsfähigen Infrastruktur ab. Während ein Großteil der Exporte aus Afrika weiterhin Rohstoffe sind, also Massengüter, überwiegen bei den Importen Konsum- und Investitionsgüter, die heute in der Regel in Containern transportiert werden. Nur etwa drei Prozent des weltweiten Containerverkehrs zur See entfallen auf Afrika, ein großer Teil davon auf die nordafrikanischen Hubs Alexandria und Damietta in Ägypten und Tanger in Marokko.

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Edith Mosebach