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Afrikas Hauptstädte erweitern...

Afrikas Hauptstädte erweitern ihre Hotel-Kapazitäten

Nairobi (GTAI) - Nirgendwo in Subsahara-Afrika werden Hotelzimmer-Kapazitäten derart ausgebaut wie in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba, sagt der südafrikanische Hotelberater HTI Consulting. Danach folgen die Hauptstädte Lagos (Nigeria) und Nairobi (Kenia). Viele Objekte sind in den oberen Preiskategorien, in denen deutsche Firmen grundsätzlich gute Zulieferchancen haben. Denn vor allem in Städten mit hohem Wettbewerb zählt die Ausstattung.

Der wirtschaftliche Boom in Äthiopien kam für viele überraschend. Im Hotelgewerbe schnellten quasi über Nacht die Zimmerpreise der besseren Hotels in die Höhe. Das wiederum rief Investoren auf den Plan. Eine Vielzahl von Hotelbauten, die eigentlich schon 2017 fertig werden sollten, dürften nunmehr erst 2018 aufmachen. Aktuell im Bau sind Hotels mit einer Gesamtkapazität von 2.864 Zimmern, sagt HTI. Dabei werden so viele aktuell gar nicht benötigt, weil die politischen Unruhen und der im Februar 2018 verhängte Ausnahmezustand die Nachfrage kräftig dämpfen.

Trend geht zu mehr Qualität

Auf den Plätzen zwei und drei liegen Lagos und Nairobi, die 1.665 beziehungsweise 1.597 neue Hotelzimmer bauen. In beiden Städten geht der Trend eindeutig zu mehr Qualität nach internationalen Standards, was deutschen Zuliefern entgegenkommen sollte. Anders formuliert: Wer im wachsenden Wettbewerb bestehen will, muss etwas bieten können. Mit 898 im Bau befindlichen Hotelzimmern kommt die ghanaische Hauptstadt Accra an vierter Stelle. Große Auswirkungen auf die Wettbewerbssituation sollte dies nach Ansicht von HTI nicht haben, weil die Nachfrage wegen steigender Investitionen in die ghanaische Öl- und Gasförderung deutlich zunehmen dürfte.

Das Beherbergungsgewerbe ist derweil in vielen afrikanischen Ländern ein volatiles Geschäft. Kräftige Ausschläge nach oben und unten sind durchaus üblich. Eine sehr gute Marktentwicklung hatte zuletzt Nigeria: Lediglich 2,5 Prozent mehr Zimmer trafen 2017 auf eine 17,6 Prozent höhere Nachfrage. Ähnlich war es in Accra, das aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage im letzten Jahr 13,7 Prozent mehr Übernachtungen verkaufen konnte. Ein positives Wachstum gab es 2017 auch in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria, die von neu eröffneten Spielkasinos und Bürokomplexen profitieren konnte.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach