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Bevölkerung Afrikas wächst...

Bevölkerung Afrikas wächst bis 2050 auf das Doppelte

Berlin (GTAI) - Rund ein Viertel der Weltbevölkerung wird 2050 in Afrika leben. Innerhalb der kommenden 30 Jahre bedeutet dies eine Verdoppelung der Einwohnerzahl auf etwa 2,5 Milliarden. Um die schon heute vielerorts prekäre Versorgung mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser und Energie zu sichern und einen Kollaps unter der wachsenden Last von Abfall und Abwasser zu verhindern, sind Lösungen gefragt. Für deutsche Unternehmen besteht ein enormes Potenzial, sich daran zu beteiligen.

Das schnelle Wachstum der afrikanischen Bevölkerung ist ein zweischneidiges Schwert. Mehr Menschen sind wirtschaftlich gesehen mehr Konsumenten, sie müssen wohnen, essen, brauchen Energie- und Verkehrsinfrastruktur, sind produktive Arbeitskräfte und gehen ihren Freizeitvergnügen nach. Kurz gesagt, sie bilden ein wachsendes Marktpotenzial. Vorausgesetzt allerdings, die ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung hält Schritt. Denn das ist die andere Seite der Medaille: Ernährung und Wasserversorgung müssen gesichert werden, die Menschen benötigen Wohnraum und Arbeitsplätze, die Konkurrenz um knappe Ressourcen birgt wachsende Konfliktgefahren.

Die Zahlen sind also durchaus beunruhigend. Doppelt so viele Menschen in Ländern, die schon heute Probleme haben, die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, das ist eine Mammutaufgabe. Die Entwicklung der VR China in den letzten Jahrzehnten zeigt andererseits, dass der Weg aus der Armut auch in dieser Größenordnung möglich ist. Allein durch Verbesserung der Lager- und Transportkapazitäten etwa könnte die Nahrungsmittelversorgung vielerorts erheblich verbessert werden. Länder wie Äthiopien führen erfolgreich vor, wie mehr Wertschöpfung und damit Beschäftigung vor Ort geschaffen werden können.

Entwicklungsschub notwendig

Die Zeit drängt. Bis 2050 bleiben noch 32 Jahre. Die Weichen müssen heute gestellt werden, um dann in der richtigen Richtung weiter zu arbeiten. Zum Teil geschieht dies, auch unter Beteiligung der deutschen Wirtschaft, bereits durch Ausbau der Verkehrswege, Verbesserung der Energieversorgung, Aufbau von Industrien, Überführung guter Ideen in Start-ups, Überspringen von Entwicklungsphasen wie beim bargeldlosen Bezahlen per Smartphone. Es gibt eine ganze Reihe guter Ansätze, aber das Tempo müsste höher werden, die Qualität des Wachstums steigen.

In Afrika kommen jährlich schätzungsweise 20 Millionen neue Arbeitskräfte auf den Arbeitsmarkt. Gleichzeitig gibt es einen Mangel an technisch-praktisch ausgebildeten Fachkräften. Zwar können sich immer mehr Mitglieder der mittlerweile auf circa 360 Millionen angewachsenen Mittelklasse die Ausbildung ihrer Kinder leisten. Es besteht dabei jedoch eine starke Präferenz für die Universitäten. Das Ergebnis ist eine große Zahl Akademiker, deren Kenntnisse in vielen Fällen an den Erfordernissen des Arbeitsmarktes vorbeigehen.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach