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Branche kompakt: Côte d'Ivoires Bauwirtschaft hat Hochkonjunktur

Abidjan (GTAI) - Bereits seit 2012 wird in Côte d'Ivoire kräftig gebaut. Die Liste mit den Infrastrukturvorhaben ist lang. Der Hochbau konzentriert sich überwiegend auf das Wirtschaftszentrum Abidjan. Experten glauben, dass diese dynamische Phase auch in den kommenden Jahren in etwas abgeschwächter Form andauern wird. Deutsche Unternehmen kommen vor allem über die Zulieferung von Baumaschinen, Werkzeugen und Baustoffen ins Geschäft. Auch beratende Dienstleistungen sind gefragt.

Marktchancen

HOHE BAUTÄTIGKEIT AUCH IN DEN KOMMENDEN JAHREN

Nach Einschätzung von Experten bleibt die Bautätigkeit in Côte d'Ivoire weiterhin hoch. Die Chancen für deutsche Zulieferer oder Berater in diesem Bereich sind gut. Die Wirtschaft des Landes befindet sich seit Jahren in einer Hochkonjunkturphase, die einen Teil des Baubooms ausgelöst hat. Auch muss nach den bis 2012 andauernden politischen Unruhen immer noch kräftig in den Infrastrukturausbau investiert werden. Vor allem internationale Geberorganisationen, aber auch private Unternehmen stellen das Geld für Projekte zur Verfügung.

Neben dem Ausbau der Häfen in Abidjan und San Pédro stehen die Erweiterung des Straßennetzes und der Bau neuer Kraftwerke im Mittelpunkt. Aufgelistet sind die von der Regierung geplanten Projekte im Plan Nationale de Développement (PND) 2016-2020. Er ist so eine Art Wunschliste der Regierung an die internationale Investorengemeinde, denn sie selbst hat nicht genügend Mittel zur Verfügung.

ZAHLREICHE HOCHBAUPROJEKTE IN ABIDJAN

Vor allem in der Wirtschaftsmetropole Abidjan realisiert der Privatsektor viele Projekte. Dort entstehen Büros, Einkaufszentren, Hotels, Wohnungen und neue Fabriken. Der Bedarf für verschiedenste Baustoffe und Armaturen ist entsprechend hoch. Im Stadtteil Zone 4 bauen insbesondere libanesische Investoren zahlreiche zumeist achtstöckige Wohnungshäuser mittlerer Qualität. Erst seit wenigen Jahren werden hierfür Zementspritzanlagen und Zementpumpen eingesetzt - in der Regel gebraucht und von deutschem Fabrikat. Die Qualität dieser Gebäude ist eher mittelmäßig. Hingegen höchste Qualität verwenden die Durchführer im Stadtteil Plateau, wo Bürohochhäuser für Banken oder internationale Organisationen sowie Luxushotels errichtet werden. Ebenfalls in Plateau ist in den kommenden Jahren mit zahlreichen Renovierungsarbeiten zu rechnen. Dort entstand bis in die 1980er Jahre eine Büroskyline, die inzwischen marode geworden ist.

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Repräsentant: Johannes Kurt
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GTAI
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www.gtai.de
Edith Mosebach