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Branche kompakt: Südafrikas Kfz-Industrie hofft auf bessere Zukunft

Johannesburg (GTAI) - Nach einer dreijährigen Durststrecke dürfte sich der südafrikanische Kfz-Markt 2017 stabilisieren. Ab 2018 sollen die Verkaufszahlen wieder steigen. Lokale Hersteller planen zudem die Einführung neuer Modelle, sodass auch die Produktion vor Ort wieder anziehen dürfte. Dies könnte Absatzchancen für Zulieferteile bieten. Ein neues Förderprogramm für die Autobauer befindet sich derzeit in der Abstimmung.

Marktchancen

PRODUKTION NEUER MODELLE KÖNNTE NACHFRAGE NACH ZULIEFERTEILEN STEIGERN

Südafrikas Kfz-Absatz dürfte 2017 auf dem Vorjahresniveau stagnieren. Der Branchenverband NAAMSA rechnet mit rund 547.400 verkauften Fahrzeugen. Ein nur marginales Plus gegenüber dem Vorjahreswert von 547.187 abgesetzten Kfz. Damit endet eine dreijährige Talfahrt, während der die Verkaufszahlen kontinuierlich zurückgingen. Im Jahr 2016 gab es ein Minus von 11,4 Prozent, nachdem es bereits 2015 (-4,1 Prozent) und 2014 (-0,8 Prozent) eine Negativentwicklung gab.

Die derzeit geringe Nachfrage liegt unter anderem in der allgemeinen Wachstumsschwäche der Kaprepublik begründet. Nach den historischen Daten des Automobilverbandes NAAMSA besteht eine enge Korrelation zwischen dem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sowie dem Kfz-Absatz. Demnach erfordert es eine BIP-Steigerung von mindestens 1,5 bis 2,5 Prozent pro Jahr, damit die Verkäufe von Kfz in nennenswertem Umfang steigen. Für 2017 wird allerdings nur mit einer BIP-Steigerung von 0,5 Prozent gerechnet. Erst 2018 soll die Wirtschaft mit einem Wachstum von 1,2 Prozent wieder mehr Fahrt aufnehmen. Dann dürfte die Nachfrage nach Neuwagen anziehen. Nach Prognose von NAAMSA könnte die Absatzzahl 2018 auf 569.000 Stück ansteigen.

Positiv dürfte sich auswirken, dass der Zyklus steigender Zinsen in Südafrika durchbrochen ist. Ausgehend von einem 30-Jahrestief gab es zwischen 2014 und 2016 mehrere Zinserhöhungen von 5 auf 7 Prozent. Zur Jahresmitte 2017 senkte die Zentralbank den Leitzinssatz jedoch wieder auf 6,75 Prozent ab. Das Verbrauchervertrauen bleibt aufgrund der schwachen Konjunktur und einem durch zahlreiche Korruptionsskandale getrübten politischen Umfeld dennoch verhalten.

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Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

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Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
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Repräsentant: Johannes Kurt
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Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
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Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach