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Branchencheck Guinea (Januar 2018)

Conakry (GTAI) - Guinea verspricht in den kommenden Jahren eine Vielzahl von Lieferchancen. Insbesondere durch den Bau neuer Bauxitminen entsteht Nachfrage nach technischem Gerät. Interessant ist auch der Großraum Conakry mit seinen etwa fünf Millionen Einwohnern. Hier besteht ein großer Bedarf an Lebensmitteln, die fast komplett importiert werden müssen. Bauprojekte sowie das Entstehen einer Konsumgüterindustrie am Rande der Stadt bringen weitere Geschäftsmöglichkeiten mit sich.

Energiewirtschaft: Kraftwerk Souapiti im Bau

Regelmäßig entstehen Liefer- und Beratungschancen im Energiebereich. Nachdem das chinesisch finanzierte und 2015 eingeweihte Kaléta-Wasserkraftwerk die Stromversorgung Conakrys deutlich verbessert hat, befindet sich mit Souapiti nun ein weiteres Kraftwerk im Bau. Es soll eine Kapazität von 500 MW erhalten und auch hier übernehmen die Chinesen die Finanzierung von etwa 1,5 Milliarden US-Dollar (US$). Da der nationale Stromversorger Électricité de Guinée (EDG) nicht durchgehend Strom liefern kann, verkaufen sich Dieselgeneratoren gut. Chancen bestehen auch für Diesel-Solar-Lösungen insbesondere für die Industrie oder für Hotels. Grenzübergreifender Stromhandel soll ermöglicht werden durch den Bau von Überlandleitungen im Rahmen des West African Power Pool (WAPP) nach Guinea-Bissau und Côte d'Ivoire.

Bauwirtschaft: Großaufträge durch neue Bauxitminen

Die Chancen für Zulieferer der Bauindustrie sind derzeit sehr gut und dürften es in den kommenden Jahren bleiben. Insbesondere durch die Projekte im Bauxitbergbau kommt es zu Großaufträgen für Subkontraktoren sowohl für den Auf- und Ausbau als auch für den Betrieb der Minen. Zudem werden in Conakry privat viele Häuser gebaut, zumeist von chinesischen oder kleineren lokalen Baufirmen mit geringerem Professionalisierungsgrad. Experten hoffen durch die steigenden Staatseinnahmen aus dem Bauxitexport auf eine Zunahme der Projekte im Straßenbau. Dominierend sind hier die Unternehmen Guiter, Guicopres und die brasilianische OAS.

Gesundheitswirtschaft: In Conakry entsteht ein neues indisches Krankenhaus

Geschäftsmöglichkeiten im Gesundheitssektor sind vorhanden, zumal alles importiert werden muss. Eine breite Nachfrage existiert nicht, regelmäßig kommt es jedoch zu Projekten. In Conakry entsteht das "Hôpital international indo-guinéen de Gbéssia", das noch 2018 eröffnen und zu einem Referenzkrankenhaus in ganz Westafrika werden soll. Darüber hinaus wird auch das staatliche "Hôpital Donka" in Conakry renoviert. In Gesundheitseinrichtungen dürften auch die neuen Minengesellschaften investieren, die zum Teil tief im guineischen Hinterland aktiv sind. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) bezuschusst im Rahmen des DeveloPPP-Programms Investitionen von Unternehmen in die Gesundheitsversorgung ihrer Belegschaft.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach