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Branchencheck Liberia (Januar 2018)

Monrovia (GTAI) - Liberias Wirtschaft ist in vielen Teilen in schlechtem Zustand. Schon seit Jahren geht der Trend weg von der lokalen Produktion hin zum Import selbst einfachster Produkte. Beim Handel bestehen Geschäftschancen auch für deutsche Unternehmen. Selbst der Import ist jedoch schwierig, weil die größeren Handelsvertretungen seit Jahren schlechte Geschäfte verzeichnen und ihre Kapazitäten herunterfahren.

Energiewirtschaft: Mount Coffee Wasserkraftwerk verbessert Stromversorgung

Chancen bestehen beim Verkauf von Dieselgeneratoren, unter Umständen mit Solarzusatz. Die Stromversorgung in Monrovia ist besser und billiger geworden, seitdem das Mount Coffee Wasserkraftwerk (80 Megawatt) wieder Strom produziert. Mit deutscher Beteiligung (KfW) wurde das Kraftwerk Ende 2016 wieder ans Netz gebracht. Auch versuchen die Geber, den nationalen Stromversorger Liberia Electricity Corporation (LEC) zu kommerzialisieren. Mit 60 Millionen US-Dollar (US$) finanziert die Weltbank das Liberia Accelerated Electricity Expansion Project (LACEEP). Auch Deutschland unterstützt mit 15 Millionen Euro das Verlegen von Stromanschlüssen im Großraum Monrovia. Mit nur etwa zwei Prozent liegt die Anschlussrate in Liberia auch für afrikanische Verhältnisse sehr niedrig.

Bauwirtschaft: Deutsches Gerät hat bei Verleih Einsatzchancen

Angesichts der schlechten Lage des liberianischen Bausektors dürften Geschäftschancen vor allem beim Verleih von Gerät bestehen oder beim Kauf gebrauchter Maschinen. Neues hochwertiges Gerät können sich die Unternehmen derzeit kaum leisten. Im bauintensiven Bergbau wird derzeit kaum investiert. Private Bauvorhaben bei Wohnungen, Hotels, Büros oder Supermärkten gibt es nur wenige. Dominiert wird der Markt von kleineren libanesischen und chinesischen Baufirmen, deren Professionalisierungsgrad gering ist. Beschafft werden oft minderwertige Baumaschinen und Werkzeuge. Im Rahmen von geberfinanzierten Projekten kommen vereinzelt Baufirmen für die Durchführung eines Projektes ins Land (Japaner für den Bau des Somali-Drive, Italiener für den Bau des Executive Mansion).

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach