Zurück
  • Home
  • Branchencheck Mauritius (Februar 2018)

Branchencheck Mauritius...

Branchencheck Mauritius (Februar 2018)

Nairobi (GTAI) - Der deutsche Marktanteil auf Mauritius ist höher als in den meisten Ländern Subsahara-Afrikas, was am Entwicklungsstand des Inselstaates liegt. In absoluten Zahlen sind die Importe dennoch niedrig. Deutschen Firmen kann nur empfohlen werden, den kleinen, aber feinen Markt mehr zu beachten, zumal das Geschäftemachen leichter und professioneller geht als irgendwo sonst auf dem afrikanischen Festland.

Maschinenbauindustrie: Aufbau einer eigenen Produktion lohnt nicht

Mauritius hat bislang keine Maschinenbauindustrie. Angesichts der geringen Marktgrößte und geografischen Lage kann mit einem Aufbau auch nicht gerechnet werden. Dank seiner relativ gut ausgebildeten Bevölkerung und rechtsstaatlichen Rahmenbedingungen könnte an eine Fertigung für afrikanische Märkte gedacht werden. Bislang ist über solche Pläne allerdings noch nichts bekannt geworden. Deutschland lieferte 2016 für 28,1 Millionen Euro Maschinen, Apparate und mechanische Geräte (WA84) nach Mauritius, im Vergleich zu 19,3 Millionen Euro im Vorjahr.

Chemieindustrie: Hightech-Nachfrage auf geringem Niveau

Mauritius hat, gemessen an seiner Größe, eine leistungsfähige chemische Industrie mit einem geschätzten Jahresumsatz von 200 Millionen US-Dollar (US$). Hergestellt werden zum Beispiel Düngemittel für regionale Abnehmer, Farben sowie Inputs für die Textilindustrie. Hinzu kommen bemerkenswerte Hightech-Firmen, die in einem "Biopark" in der Stadt Vacoas-Phoenix für internationale Auftraggeber Anti-Doping-Kontrollen durchführen sowie Lebensmittel und Arzneimittel testen. Es sind solche Unternehmen, denen die Zukunft in Mauritius gehört, sagt die Regierung. Aus deutscher Sicht ist die Technik-Nachfrage der chemischen Industrie allerdings minimal. In Ermangelung von Expansionsmöglichkeiten dürfte sich daran auch nicht viel ändern.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach