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Branchencheck - Nigeria (Juli 2018)

Lagos (GTAI) - Obwohl Nigeria seit Jahren unter einer heftigen Wirtschaftskrise leidet, gibt es weiterhin zahlreiche Geschäftschancen. Viel Geld fließt derzeit in den Aufbau der Landwirtschaft sowie in die industrielle Nahrungsmittelproduktion. Der riesige Markt mit über 190 Millionen Menschen muss versorgt werden. Deutlich geringer sind hingegen die Aktivitäten im Öl- und Gassektor sowie in den verschiedenen Infrastrukturbereichen. Hier hat Nigeria großen Nachholbedarf.

Chemieindustrie: Neue Düngemittelfabriken für die Landwirtschaft

In der Chemieindustrie ist mit steigenden Zulieferchancen zu rechnen. Insbesondere die sich in Lagos konzentrierende Körperpflegemittel- und Kosmetikindustrie dürfte weiter expandieren. Sie bedient einen Markt von mehr als 190 Millionen Menschen, der zudem stark wächst. Nivea hat erst im Jahr 2017 eine Produktion eröffnet. Zahlreiche Projekte im Bereich der Landwirtschaft sorgen zudem für spürbaren Nachfragezuwachs an Düngemitteln. In diesem Bereich kam oder kommt es zu mehreren Investitionen. Erst im Jahr 2017 eröffnete die indonesische Indorama bei Port Harcourt eine Düngemittelfabrik für 1,5 Milliarden US-Dollar (US$). Diese soll nun erweitert werden. Ein Bankenkonsortium stellte Mitte 2018 insgesamt 1 Milliarde US$ hierfür bereit. Auch die Dangote-Gruppe plant in Lekki den Bau einer Düngemittelproduktion.

Energiewirtschaft: Off-Grid-Solar-Lösungen könnten dem Norden helfen

Aufgrund der Unterversorgung des Marktes mit Strom ist der Bedarf an Lösungen konstant hoch. Trotz Privatisierung und Liberalisierung des Strommarktes seit 2012 fließt jedoch wenig Kapital in den dringend notwendigen Ausbau der Netze. Im Norden, wo das Netz besonders grobmaschig ist, kommen zunehmend netzungebundene Solar-Lösungen ins Spiel. Der Markt für Dieselgeneratoren ist nach wie vor riesig. Weil die dem Netz zur Verfügung stehenden etwa 4.000 Megawatt nur einen Bruchteil des Bedarfs decken, verfügen die meisten Unternehmen und reicheren Privathaushalte über eigene Generatoren. Diese Art der Eigenversorgung ist teuer. Daher versuchen gerade produzierende Unternehmen Strom einzusparen. Lösungen im Bereich der Energieeffizienz werden zunehmend nachgefragt.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach