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Branchencheck - Senegal (Juli 2018)

Dakar (GTAI) - Die Konjunktur Senegals kommt ins Rollen. Mit einem Wirtschaftswachstum von über sechs Prozent in den kommenden Jahren sticht das Land positiv heraus in Afrika. Das Fundament der Wirtschaft ist recht breit und daher bestehen zahlreiche Geschäftschancen in dem westafrikanischen Land. Zu den interessanten Sektoren zählen unter anderem Infrastrukturbau, Landwirtschaft, Nahrungsmittelindustrie, Bergbau, Energie sowie die Lieferung von Nahrungsmitteln.

Energiewirtschaft: Größere Solarparks entstehen

Die Aktivitäten in Senegals Energiesektor sind umfangreich und bringen eine große Zahl von Geschäftschancen für ausländische Unternehmen mit sich. Insbesondere seit dem Jahr 2012, als erstmals auch private Stromproduzenten (Independent Power Producer, IPP) erlaubt wurden, stieg die installierte Kapazität von 660 Megawatt im Jahr 2010 auf 1.000 Megawatt im Jahr 2017 an. Weiterhin wird das Netz ausgebaut, sodass 2019 insgesamt 1.260 Megawatt erreicht werden sollen. Mehrere Solarparks wie Senergy und Malicounda sind in dem sonnenreichen und zugleich trockenen Sahelland bereits in Betrieb gegangen. Weitere Projekte sind geplant. Bei der Finanzierung der Projekte spielen Geberorganisationen eine wichtige Rolle. Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit will Fotovoltaik-Aufdachanlagen für die Eigenversorgung der Industrie fördern.

Bauwirtschaft: Stadt Dakar setzt an zum Sprung ins Umland

Senegal durchläuft einen Bauboom. Derzeit werden mehrere Großprojekte in verschiedenen Infrastrukturbereichen durchgeführt. Neue Baufirmen kommen ins Land, um an den Projekten partizipieren zu können. Ein Großteil der Investitionen konzentriert sich auf den schnell wachsenden Großraum Dakar. Weil die auf einer Halbinsel gelegene Hauptstadt aus allen Nähten platzt, verfolgt die Regierung mit dem Bau der Vorstadt Diamniadio etwa 30 Kilometer außerhalb Dakars ein ambitioniertes Stadtentwicklungsprojekt. Die Bereitschaft ausländischer Geber, Kapital für Infrastrukturprojekte in Senegal zu geben, ist aufgrund der politischen Stabilität hoch. Mit dem Plan Sénégal Emergent (PSE) hat die Regierung eine Art Projektplan für die nächsten Jahre ausgearbeitet.

Gesundheitswirtschaft: Dakar bleibt regionales Gesundheitszentrum

Angesichts der guten wirtschaftlichen Gesamtlage dürften auch die Chancen für den Absatz von Medizintechnik und Pharmaprodukten in Senegal steigen. Dakar ist mit seinen Privatkliniken Clinique de la Madeleine oder Clinique du Cap ein renommiertes regionales Gesundheitszentrum. Die beiden Kliniken bestellen regelmäßig hochwertige Produkte. Von privater Seite dürfte es zum Bau von Laboren und Diagnostikzentren vor allem in Dakar kommen. Auch das Gesundheitsministerium schreibt regelmäßig für die Beschaffung der staatlichen Gesundheitseinrichtungen aus. In diesem Bereich verfügt das Hôpital Principal über vergleichsweise gute Standards. Deutsche Lieferanten für den Gesundheitsbereich sind in Senegal nicht vertreten, weder direkt noch über Distributoren.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach