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Branchencheck Südafrika (Februar 2018)

Johannesburg (GTAI) - In Südafrika dürfte die Nachfrage nach Inputs für die Automobilindustrie durch steigende Produktion und verschiedene Ausbaupläne anziehen. Unternehmen im Energiesektor warten auf Klarheit bezüglich der künftigen Ausrichtung der Regierungspolitik, lange blockierte Projekte für regenerative Erzeugung sollen jedoch realisiert werden. Gute Absatzchancen bestehen im Wassersektor. Die Metropole Kapstadt muss eine schwere Dürre bekämpfen. Nahrungsmittelhersteller setzen auf Wassereinsparung.

Maschinenbauindustrie: Produzenten nicht voll ausgelastet

Südafrika verfügt lediglich über eine kleine Maschinenbauindustrie. Die Produktion konzentriert sich stark auf Bergbau- und Baumaschinen. Daneben sind einige Unternehmen in Bereichen wie Pumpen und Armaturen, Landtechnik sowie Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen aktiv. Im Jahr 2017 erzielte die Branche einen Umsatz von rund 6,5 Milliarden US-Dollar (US$). In Landeswährung gerechnet gab es ein Umsatzplus von etwa 4,3 Prozent. Auch die Produktionsindizes zeigen wieder nach oben. Im allgemeinen Maschinenbau (general machinery) lag der Zuwachs 2017 bei 3,4 Prozent, für Spezialmaschinen waren es sogar 7,5 Prozent. Die Auslastung der Maschinenbauer ist mit 80,1 Prozent jedoch noch unzureichend, sodass wenig Bedarf für Erweiterungsinvestitionen bestehen dürfte.

Chemieindustrie: Einführung neuer Kraftstoffstandards lässt auf sich warten

Die chinesische Sinopec kämpft derzeit mit Glencore um die Übernahme des südafrikanischen Petrogeschäfts von Chevron. Sinopec hat bereits angekündigt, im Falle eines Zuschlages 515 Millionen US$ in die Modernisierung der Raffinerie in Kapstadt zu investieren. Die Anlage hat eine Kapazität von 100.000 Barrel am Tag. Die Regierung sucht weiter nach privaten Partnern für den Bau der Mthombo-Raffinerie bei Port Elizabeth. Diese soll 400.000 Barrel am Tag produzieren und 10 Milliarden US$ kosten. Die Einführung des Kraftstoffstandards Euro V ist hingegen bis mindestens 2022 verzögert. Die Umrüstung aller Raffinerien des Landes könnte mit etwa 8,5 Milliarden US$ zu Buche schlagen. Der größte Chemiekonzern des Landes Sasol will sich nach Fertigstellung einer Fischer-Tropsch-Wachsanlage bis 2020 mit größeren Investitionen zurückhalten.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach