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Burundi setzt auf Bergbau

Burundi setzt auf Bergbau

Nairobi (GTAI) - Die Republik Burundi findet in der VR China einen neuen Finanzgeber, der nach und nach westliche Geber ersetzen soll. Das Land hat gefragte Rohstoffe zu bieten, die Landwirtschaft erholt sich langsam. Für deutsche Außenhändler hingegen ist Burundi kaum interessant - und für Reisen auch zu gefährlich.

Nach drei Jahren Rezession hat die burundische Wirtschaft 2018 gute Chancen, wieder ein bescheidenes Wachstum zu erreichen. Der Grund hierfür liegt in einer sich langsam normalisierenden landwirtschaftlichen Produktion, die unter dem Putschversuch im Jahr 2015 schwer gelitten hat. Mithilfe eines Kredits in Höhe von 24,9 Millionen US-Dollar (US$) vom International Fund for Agricultural Development sollen landwirtschaftliche Betriebe finanziert werden. Die Kombination finanzieller Ertüchtigung und besserer internationaler Kaffeepreise sollte vor allem die bescheidene landwirtschaftliche Exportproduktion des Landes wieder in Schwung bringen.

Burundische Rohstoffe gefragt

Davon einmal abgesehen leidet das Land weiterhin unter einem Mangel an Devisen und damit an allem, was importiert werden muss. Sollte es gelingen, dem Bergbau genügend Treibstoff für Fahrzeuge und Generatoren zur Verfügung zu stellen, sollte dieser - nicht zuletzt auch wegen der steigenden politischen Stabilität - wieder auf die Beine kommen und Devisen erwirtschaften. Auf der Produktionsliste stehen international gefragte Rohstoffe wie Nickel, Lanthan, Cerium, Neodym, Gold und Seltene Erden.

Die erste kommerzielle Goldmine des Landes hat Anfang November 2017 ihren Betrieb aufgenommen und das britische Unternehmen Rainbow Rare Earths investiert in eine neue Verarbeitungsanlage. Eine verbesserte Stromversorgung sollte das industrielle Wachstum begünstigen. Ein im August 2017 ans Netz gegangenes neues 30-Megawatt-Wärmekraftwerk leistet dabei einen wertvollen Beitrag, reicht aber bei Weitem nicht aus. Damit bleibt Burundi für ausländische Investitionen weiterhin wenig attraktiv. Wann die bestehenden Devisenrestriktionen zu Ende gehen, lässt sich noch nicht vorhersehen.

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Edith Mosebach