Zurück
  • Home
  • Côte d'Ivoire entwickelt sich zum Brotkorb...

Côte d'Ivoire entwickelt sich...

Côte d'Ivoire entwickelt sich zum Brotkorb Westafrikas

Abidjan (GTAI) - Côte d'Ivoire erlebt seit Jahren eine Phase hoher Dynamik in der Nahrungsmittelproduktion. Hierzu zählen neben der Landwirtschaft auch die Verarbeitung lokal geernteter Agrarprodukte sowie die vor allem in Abidjan ansässige Nahrungsmittelindustrie. Der steigende Bedarf an Nahrungsmitteln in der ganzen Region sowie die gute allgemeine Konjunktur in Côte d'Ivoire bieten weiterhin positive Perspektiven für diese Sektoren. Für deutsche Unternehmen ergeben sich daraus zahlreiche Lieferchancen.

Côte d'Ivoire entwickelt sich zum Brotkorb Westafrikas. Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie sind seit Jahren geprägt von großer Dynamik, sowohl bei der Produktion als auch bei der Verarbeitung. Weitere Investitionen werden folgen. Beide Sektoren genießen auch regional eine herausgehobene Stellung. Sie beliefern nicht nur den heimischen Markt, der mit rund 23,7 Millionen Einwohnern für afrikanische Verhältnisse recht groß ist, sondern auch die anderen frankofonen Länder der Region, wie Burkina Faso, Mali, Guinea, Niger, Togo und Benin.

Beim frankofonen Westafrika handelt es sich um einen recht homogenen Markt von etwa 110 Millionen Einwohnern, welcher jedes Jahr um mehr als 3 Millionen Menschen wächst. Mit Ausnahme von Guinea wird in sämtlichen Ländern die an den Euro gebundene Währung Franc CFA verwendet. Die Währung erleichtert nicht nur den Übersee-Export der Maschinen von Europa nach Abidjan, sondern auch den Export von Nahrungsmitteln innerhalb der frankofonen Länder Westafrikas.

Expandierender Einzelhandel braucht hochwertige Nahrungsmittel

Steigenden Bedarf nach hochwertigen lokal gefertigten Nahrungsmitteln dürfte der zügig expandierende ivorische Einzelhandel nach sich ziehen. Durch den Bau mehrerer Einkaufszentren hat sich Abidjan in den letzten etwa vier Jahren zur attraktivsten Shopping-Metropole entlang der afrikanischen Westküste entwickelt. Letztere größere Investition war die Eröffnung des Einkaufzentrums Playce in Abidjan mit der französischen Supermarktkette Carrefour als größtem Mieter. Die auf die Mittelklasse zielenden Malls bieten insbesondere für teurere und frische Nahrungsmittel zusätzliche Verkaufsflächen.

Darüber hinaus produziert die ivorische Landwirtschaft sogenannte Cash-Crops für die Weltmärkte. Bei Kakao, Kautschuk, Cashewnüssen oder Palmöl zählt das Land zu den größten Produzenten Afrikas oder gar der Welt. Gerade bei Kakao ist die Bedeutung des Landes groß. Dort investieren die großen internationalen Kakaohandelsgesellschaften wie Cargill, Cemoi oder Barry Callebaut in die Verbesserung des von Kleinbauern geprägten Anbaus. Die Händler agieren dabei in der Regel Hand in Hand mit der großen staatlichen Kakaovermarktungsgesellschaft Conseil café-cacao (CCC). Zu den Maßnahmen zählt eine bessere Versorgung der Bauern mit Düngemitteln, Agrochemikalien und qualitativ hochwertigen Setzlingen.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach