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Côte d'Ivoire sucht Investoren für die Abfallentsorgung

Abidjan (GTAI) - So groß die Notwendigkeit für besseres Müllmanagement in Côte d'Ivoire auch sein mag - es passiert bislang nur wenig. Weder Regierung noch Geber oder Privatunternehmen bringen das Geld für die erforderlichen Maßnahmen auf. Chancen für deutsche Unternehmen sind derzeit daher nur wenige vorhanden. Institutionelle Reformen, die Modernisierung beziehungsweise das Schaffen neuer Mülldeponien und das Vorantreiben von Recycling werden von Experten als die dringlichsten Maßnahmen angesehen.

Investitionen in ein besseres Müllmanagement in Côte d'Ivoire sind dringend notwendig. Für die Regierung und die Geberorganisationen hat der Sektor bislang jedoch noch keine Priorität. Deutsche Unternehmen dürfen sich daher nicht allzu viele Hoffnungen auf Lieferchancen machen. Dies könnte sich jedoch in absehbarer Zeit ändern, denn die Regierung scheint die Dringlichkeit für Lösungen eines sich verschärfenden Müllproblems zumindest erkannt zu haben. Ende 2017 wurde die Organisation Agence Nationale de gestion des déchets (Anaged) gegründet. In dieser dem Umweltministerium unterstehenden staatlichen Einheit sollen die Kompetenzen für den Abfallsektor besser gebündelt werden. Anaged soll dabei helfen, dem Müllsektor eine neue Dynamik zu verleihen.

Staat plant Ausschreibungen

Sarrahn Ouattara, die Generaldirektorin von Anaged, kündigte an, dass die ivorische Regierung sich angesichts der zunehmenden Probleme dem Thema Recycling annehmen würde und hierfür private Partner aus dem Ausland sucht. In den Jahren 2018 und 2019 soll es hierfür seitens Anaged zu Ausschreibungen kommen. Wer die Projekte finanzieren soll, ist unklar. Angesichts des knappen Budgets der Regierung für die Müllentsorgung ist jedoch nicht damit zu rechnen, dass der Staat dies übernimmt. Verstärkt sollen die Geber ins Boot geholt werden. Bislang gibt es kein einziges geberfinanziertes Abfallprojekt im Land.

Als erstes ansetzen müssten die Geber nach Ansicht von Experten bei der Modernisierung der Regulierung und Gesetzgebung für den Sektor. Auch die Sensibilisierung der Bevölkerung für die aus dem Müll entstehenden Umweltprobleme müsste vorangetrieben werden, damit so etwas wie Mülltrennung überhaupt möglich werden kann und der Müll nicht einfach am Straßenrand abgeladen wird. Darüber hinaus sollen verstärkt private Akteure durch Anreizsysteme für Aktivitäten im Bereich Recycling und Kompostieren eingebunden werden. Dringend sanierungsbedürftig ist zudem die einzige Abidjaner Mülldeponie in Akouédo.

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Edith Mosebach