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Côte d'Ivoire will Westafrika mit Strom versorgen

Abidjan (GTAI) - Der Ausbau des Stromsektors in Côte d'Ivoire nimmt an Fahrt auf. Mehrere Kraftwerke werden erweitert oder neu gebaut und auch die Elektrifizierung wird vorangetrieben. In die Nachbarländer werden zudem Hochspannungsleitungen verlegt, die den Stromexport ermöglichen. Bei der Finanzierung spielen Geber eine wichtige Rolle, aber es fließt auch privates Kapital. Erneuerbare Energien dürften vor allem für die Eigenversorgung von größeren Unternehmen eine Rolle spielen.

Côte d'Ivoires Stromsektor erfährt eine Vielzahl von Investitionen. Die Regierung des westafrikanischen Landes verfolgt die Strategie, nicht nur den eigenen Markt mit Strom zu versorgen, sondern das Land zum großen Stromproduzenten für die ganze Region Westafrika zu entwickeln. Der Plan ist realistisch. Bereits jetzt versorgt das Land mehrere Nachbarstaaten mit Strom. Die gegenwärtigen Aktivitäten im Stromsektor schaffen die Voraussetzungen für den erweiterten Stromexport. So sollen die derzeit bei knapp über 2.000 Megawatt liegenden Stromerzeugungskapazitäten des Landes bis zum Jahr 2020 die 4.000 Megawatt-Schwelle überschritten haben. Côte d'Ivoire setzt dabei auf eine Mischung aus geberfinanzierten Projekten und privaten Investitionen.

Deutsche Unternehmen werden aufmerksam auf dynamischen Stromsektor

Für deutsche Unternehmen ergeben sich aus den Aktivitäten im ivorischen Stromsektor zahlreiche Liefer- und Beratungsmöglichkeiten. Zulieferer werden zunehmend aufmerksam auf das aufstrebende Land und nehmen wahr, dass es keineswegs nur französische Firmen sind, die den großen "Energiekuchen" unter sich aufteilen. Siemens hat im Jahr 2017 eine Niederlassung in Abidjan eröffnet.

Private Investitionen fließen in erster Linie in den Ausbau der Kraftwerke. Derzeit werden unter anderem die privat betriebenen thermischen Kraftwerke Ciprel und Azito ausgebaut. Daraus ergibt sich ein immer höherer Bedarf an importiertem Gas, mit dem diese Kraftwerke befeuert werden. Im Hafen von Abidjan soll daher ein Importterminal für Flüssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG) errichtet werden. Vor allem mit chinesischer Unterstützung werden gleichzeitig Wasserkraftwerke wie das Ende 2017 eingeweihte Soubré gebaut. Weitere Dämme sind geplant.

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Edith Mosebach