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Deutsche Produkte werden in Ghana geschätzt

Accra (GTAI) - In Ghana verfügen Produkte "Made in Germany" nach wie vor über einen ausgezeichneten Ruf. Vorfälle wie der Abgasskandal wurden so gut wie nicht diskutiert. Ohnehin ist das Straßenbild geprägt von importierten Gebrauchtwagen aus Industriestaaten. Abgaswerte spielen in der öffentlichen Diskussion bislang kaum eine Rolle. Auch andere Vorfälle wie der Kartellvorwurf scheinen dem deutschen Image in Ghana keinen größeren Schaden zugefügt zu haben.

"Made in Germany" ist neben dem Namen des Herstellers und der Professionalität der Kundenbetreuung einer von mehreren vertrauensbildenden Aspekten bei der Kaufentscheidung in Ghana. Seit Jahren geht der Trend dahin, dass deutsche Hersteller ihre Produktionen nach China, Mexiko oder Russland verlagern. Anstatt "Made in Germany" steht dann "Engineered in Germany" oder "Designed in Germany" auf dem Produkt.

Für den in der Regel sehr fachkundigen ghanaischen Käufer sind derartige Labels eine Einschränkung in Sachen Vertrauensbildung. Auf solche Details wird seitens der Kunden geachtet. Kommt das Produkt jedoch von einem deutschen Unternehmen mit guter Reputation, dann kann der Käufer trotz Fertigung außerhalb Deutschlands von einem hohen Qualitätsstandard überzeugt werden.

In Ghana befinden sich viele Fälschungen auf dem Markt, unter anderem mit dem Label "Made in Germany". Speziell bei technischen Produkten wie Autoersatzteilen, bei denen die Langlebigkeit ein wichtiger Aspekt ist, steht das Vertrauen des Kunden auf dem Spiel. Oft sind die Fälschungen derart hochwertig, dass selbst der Kfz-Monteur nicht mehr weiß, ob es sich um ein Original oder um Produktpiraterie handelt. Nur ein qualifizierter Vertriebspartner vor Ort, der ausschließlich mit Originalteilen handelt, kann in einem derartigen Umfeld verhindern, dass die Reputation des Produktes Schaden nimmt.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach