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Eritrea profitiert von lukrativen Rohstoffexporten

Nairobi (GTAI) - Eritrea gilt als eines der am schlechtesten regierten Länder Afrikas. Menschenrechte werden von der herrschenden Militärdiktatur nicht geachtet. UN-Sanktionen greifen kaum. Staatliche Misswirtschaft gibt dem Privatsektor keine Chance. Die einzige Ausnahme: Profitable Bergbauprojekte alimentieren die Machthaber und Auslandseritreer unterstützen massiv zurückgebliebene Familienangehörige. Das Regime hat so keinen Anreiz, irgendetwas zu verändern.

Eritrea kann 2018 mit einem realen Wirtschaftswachstum von 4,4 Prozent rechnen, was auf das Konto nennenswerter Bergbauaktivitäten und steigender Weltmarktpreise für Kupfer und Zink geht, den beiden wichtigsten eritreischen Bergbauexporten. Grundsätzlich könnte das Wirtschaftswachstum deutlich höher ausfallen, würde Eritrea auch außerhalb des Bergbaus privates Engagement zulassen. Stattdessen aber liegt die Wirtschaft mehrheitlich in den Händen schlecht geführter Staatsbetriebe, die mit ihren Einnahmen den aufgeblähten Militärhaushalt alimentieren, nicht aber die breite Armut der Bevölkerung angehen.

Die Landwirtschaft bleibt rudimentär, gilt als wenig produktiv und extrem wetterabhängig. Die Inflation galoppiert, weil die Nahrungsmittelproduktion unzureichend ist und es einen akuten Mangel an Devisen gibt, was großteils der völlig überbewerteten Inlandswährung geschuldet ist.

Profitabler Bergbau

Was in Eritrea profitabel funktioniert ist der Bergbau. Die Zinkproduktion der größten Mine des Landes, Bisha, ein Investment der kanadischen Nevsun Resources, wird 2018 eine neue Spitze erreichen und danach nur geringfügig absinken. Die Kupferproduktion bleibt auf hohem Niveau. Besonders aktiv sind ferner das Koka-Bergwerk (Gold) der chinesischen Zara Mining Share Company und das Asmara-Projekt der kanadischen Sundridge Gold (Kupfer, Zink, Gold und Silber). Dank steigender Weltmarktpreise wird die Prospektion und Entwicklung neuer Lagerstätten verstärkt fortgesetzt.

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Edith Mosebach