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EU-INVESTITIONSOFFENSIVE FÜR DRITTLÄNDER

WAS IST DIE INVESTITIONSOFFENSIVE FÜR DRITTLÄNDER?

Mit der ambitionierten Investitionsoffensive der EU für Drittländer soll die Investitionstätigkeit in unseren Partnerländern in Afrika und der EU-Nachbarschaft angekurbelt werden. Sie soll integratives Wachstum, die Schaffung von Arbeitsplätzen und eine nachhaltige Entwicklung fördern und auf diese Weise zur Bekämpfung einiger Ursachen irregulärer Migration beitragen. Die Investitionsoffensive für Drittländer ist auf die besonderen Bedürfnisse der Partnerländer zugeschnitten und stützt sich auf das Modell, das mit großem Erfolg innerhalb der EU eingesetzt wird, wo mit dem „Juncker-Plan“ bereits Investitionen in Höhe von 209 Mrd. EUR mobilisiert wurden.

WARUM BENÖTIGEN WIR EINE INVESTITIONSOFFENSIVE FÜR DRITTLÄNDER?

Instabilität und Konflikte in Afrika und der EU-Nachbarschaft haben sich durch die weltweite Wirtschaftskrise verschärft, was den Zugang zu Finanzmitteln für dringend benötigte Investitionen erschwert. Zudem hat sich infolge von Instabilität und Konflikten die anhaltende Migrationskrise zugespitzt, sodass in Afrika und den EU-Nachbarstaaten mehr Menschen denn je auf der Flucht sind.

Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten sind zusammen der weltweit größte Geber von Entwicklungshilfe: Im Jahr 2016 stellten sie 75,5 Mrd. EUR bzw. nahezu 60 % der globalen Entwicklungshilfe bereit.

Die Entwicklungszusammenarbeit muss jedoch weiterentwickelt werden. Die klassische Entwicklungshilfe in Form von Zuschüssen bleibt zwar unentbehrlich, sie muss jedoch durch weitere Instrumente und Finanzierungsquellen ergänzt werden, damit die ambitionierten Ziele für nachhaltige Entwicklung erreicht werden können. Die internationale Gemeinschaft hat sich 2015 auf eine innovative Agenda zur Entwicklungsfinanzierung verständigt, in der neue Partnerschaften gefordert werden, um insbesondere private Mittel zu mobilisieren und innovative Finanzierungsmodelle einzusetzen. Die Investitionsoffensive für Drittländer ist Teil des Beitrags, den die EU zu diesen Initiativen leistet.

WIE WIRD DAS IN DER PRAXIS AUSSEHEN?

Durch die Investitionsoffensive für Drittländer werden in Fällen, in denen realisierbare Geschäftsvorhaben auf einen gesellschaftlichen Bedarf treffen und mit begrenzten öffentlichen Mitteln privates Kapital angelockt werden kann, Anreize für private Investoren geschaffen. Dies lässt sich am Beispiel von Unternehmerinnen veranschaulichen: Häufig sind Banken selbst dann nicht bereit, ihnen Kredite zu gewähren, wenn sie solide Ideen und Geschäftspläne vorzuweisen haben. Wir können die Frauen dabei unterstützen, ihre Unternehmen zu gründen und weiter aufzubauen, indem wir gegenüber den Banken eine Garantie leisten, damit sie einen Kredit gewähren, und den Unternehmerinnen darüber hinaus technische Unterstützung u. a. in Form von Beratung und Betreuung anbieten.

Durch die Investitionsoffensive werden private Investoren ermutigt, einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung in Ländern außerhalb Europas zu leisten. Der Finanzierungsmechanismus zur Förderung von Investitionen öffentlicher Finanzinstitute und der Privatwirtschaft wird der neu geschaffene Europäische Fonds für nachhaltige Entwicklung (EFSD) sein.

Bei einer Beteiligung der Europäischen Kommission in Höhe von 4,1 Mrd. EUR wird die Investitionsoffensive für Drittländer bis 2020 voraussichtlich Investitionen im Wert von über 44 Mrd. EUR mobilisieren. Um die Wirksamkeit und Effizienz des neuen Fonds zu erhöhen, hält die Kommission die EU-Mitgliedstaaten und andere Partner dazu an, ebenfalls Mittel beizusteuern.

Der Ansatz der EU steht vollständig im Einklang mit der von der deutschen G20-Präsidentschaft ins Leben gerufenen G20-Partnerschaft mit Afrika. Er wird eine langfristige Einbeziehung der Privatwirtschaft sowie Investitionen in Infrastruktur und erneuerbare Energien fördern und eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung für mehr Wachstum begünstigen.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach