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EU-Marktzugangsverordnung für bestimmte Staaten, die zur Gruppe der Staaten Afrikas, des karibischen Raums und des Pazifischen Ozeans (AKP) gehören

Bonn (GTAI) – Das Königreich Lesotho und die Republik Mosambik werden in den Anhang I der Verordnung (EU) 2016/1076 aufgenommen. Diese Verordnung legt die Regelungen über den Zugang zum Markt der Europäischen Union (EU) sowie die Anwendung von Schutzmaßnahmen durch die EU für bestimmte Staaten, die zur Gruppe der Staaten Afrikas, des karibischen Raums und des Pazifischen Ozeans (AKP) gehören, fest. In Anhang I der Verordnung findet sich die Liste der Länder, für welche die Regelungen gelten.

AKP-Staaten, die Verhandlungen über Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (WPA) mit der EU abgeschlossen haben, können in den Anhang aufgenommen werden. Die Verhandlungen mit den Staaten der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrikas (SADC), zu denen Lesotho und Mosambik gehören, wurden am 15. Juli 2014 abgeschlossen. Das Abkommen (SADC-WPA) wird seit 10. Oktober 2016 vorläufig angewendet.

Des Weiteren wird ein neuer Anhang V angefügt, in dem die für die Einfuhr von Waren mit Ursprung in Südafrika geltenden Marktzugangsregelungen festgelegt werden. Grund für die Änderung ist, dass die bisher gültigen relevanten Handelsbestimmungen des Abkommens über Handel, Entwicklung und Zusammenarbeit durch die entsprechende Bestimmung des SADC-WPA abgelöst worden sind.

Hintergrund:
Die Marktzugangsordnung (EU) 2016/1076 war im Juli 2016 neugefasst worden, siehe hierzu unsere Meldung.

Quellen:

  • Delegierte Verordnung (EU) 2017/1550 der Kommission vom 14. Juli 2017 zur Anfügung eines Anhangs an die Verordnung (EU) 2016/1076 des Europäischen Parlaments und des Rates mit Durchführungsbestimmungen zu den Regelungen der Wirtschaftspartnerschaftsabkommen oder der zu Wirtschaftspartnerschaftsabkommen führenden Abkommen für Waren mit Ursprung in bestimmten Staaten, die zur Gruppe der Staaten Afrikas, des karibischen Raums und des Pazifischen Ozeans (AKP) gehören; ABl. L 237 vom 15. September 2017, S. 57.
  • Delegierte Verordnung (EU) 2017/1551 der Kommission vom 14. Juli 2017 zur Änderung des Anhangs I der Verordnung (EU) 2016/1076 des Europäischen Parlaments und des Rates mit Durchführungsbestimmungen zu den Regelungen der Wirtschaftspartnerschaftsabkommen oder der zu Wirtschaftspartnerschaftsabkommen führenden Abkommen für Waren mit Ursprung in bestimmten Staaten, die zur Gruppe der Staaten Afrikas, des karibischen Raums und des Pazifischen Ozeans (AKP) gehören; ABl. L 237 vom 15. September 2017, S. 59.

 

 

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach