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Frankreich und die Weltbank...

Frankreich und die Weltbank engagieren sich zunehmend in der Wasserversorgung Côte d'Ivoires

Abidjan (GTAI) - Internationale Geber wollen in den kommenden Jahren reichlich Geld für die Modernisierung der ivorischen Wasserversorgung bereitstellen. Die Wasserinfrastruktur leidet seit Jahren unter einem Investitionsstau. Insbesondere in den Städten sollen die Netze ausgebaut werden. Für deutsche Unternehmen entstehen in erster Linie Zuliefer- und Beratungschancen. Eine größere Präsenz in dem westafrikanischen Land würde zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.

Eine zunehmende Anzahl von Geschäftschancen dürfte in den kommenden Jahren im ivorischen Wassersektor entstehen. Laut Angaben der Regierung Ende des Jahres 2017 stellen verschiedene Geberorganisationen insgesamt etwa 412 Millionen Euro für Projekte im Wassersektor zur Verfügung. Dies ist deutlich mehr als zuletzt. Ein Großteil der Gelder dürfte in den Ausbau und die Modernisierung der Netze in den Städten des Landes fließen. Der Bedarf an Investitionen in die öffentliche Wasserver- und Abwasserentsorgung ist groß.

Staat und Industrie brauchen Lösungen für die Wasserversorgung

Für deutsche Unternehmen bieten die beiden Sektoren in Côte d'Ivoire vor allem Beratungs- und Lieferchancen. Die Präsenz deutscher Firmen ist jedoch minimal und ist beschränkt auf das Angebot von Komponenten. Benötigt werden auf ivorischer Seite jedoch Gesamtlösungen einschließlich der Finanzierung. Derartige Angebote würden die enge Partnerschaft mit Wasserversorgern ermöglichen und auch deutschen Komponentenlieferanten zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Jedoch ist bei Geschäften mit dem Staat eine sorgfältige Risikoabwägung seitens der Unternehmen erforderlich, egal ob es sich um eine Investition oder ein Handelsgeschäft handelt. Angesichts der zunehmend unsicheren Wasserzufuhr aus dem öffentlichen Netz benötigen auch Unternehmen im Bereich der Nahrungsmittelindustrie Lösungen für ihre eigene Wasserversorgung. Diese betreiben vor allem in den Industriezonen Youpogon und Vridi in Abidjan ihre Fabriken.

Größere Investitionen in den Ausbau der öffentlichen Wasserversorgung werden seit 2012 vor allem von Gebern wie der Weltbank, Frankreich, China, Marokko oder auch Deutschland finanziert. Aktuell eines der größten Projekte für den Ausbau der Wassernetze wurde 2017 zwischen der französischen und ivorischen Regierung beschlossen. Im Rahmen dieses Projektes soll bis 2022 die Wasserversorgung für etwa 367.000 Menschen in der Region Centre/Ouest verbessert werden. Insbesondere in den beiden größeren Städten dieser Region Gagnoa und Sinfra soll die Wasserversorgungsinfrastruktur erweitert werden.

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Edith Mosebach