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Ghana stockt Stromerzeugung bis 2020 kräftig auf

Accra (GTAI) - Zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten dürfte in den kommenden Jahren der ghanaische Elektrizitätssektor mit sich bringen. Die Erzeugungskapazitäten werden bis 2020 drastisch erhöht. Mehrere Kraftwerke sind zurzeit in Bau. Erweitert wird auch das Netz. Unter anderem werden grenzüberschreitende Verbindungen in die Nachbarländer verlegt. Reichlich Gebergelder fließen in die Förderung von erneuerbaren Energien, die in Ghana, gemessen an der Gesamtkapazität, jedoch kaum genutzt werden.

Ghana wird seine Stromerzeugungskapazitäten weiter ausbauen; voraussichtlich von derzeit etwa 3.600 Megawatt (MW) auf 5.000 MW im Jahr 2020. Der Strombedarf steigt trotz des seit 2014 niedrigen Wirtschaftswachstums zügig. Experten gehen von etwa 10% jährlich aus. Die durchschnittliche Nachfrage dürfte derzeit bei etwa 2.300 MW liegen. Bei den Investitionen handelt es sich fast ausschließlich um private Wärmekraftwerke (IPP).

Neben Côte d'Ivoire gilt Ghana regional als Vorreiter bei privat betriebenen Kraftwerken. Da IPP sämtliche Technologie im Ausland einkaufen, bestehen hier Liefer- und Beratungschancen, aber auch Möglichkeiten zur Finanzierung.

Noch 2017 fertiggestellt werden soll die Cenpower Kpone IPP mit 360 MW. Das Gas- und Dampfkraftwerk kostet etwa 900 Millionen US-Dollar. Ebenfalls im Bau befindet sich das Bridge Power IPP eines Engineering Procurement Construction (EPC)-Konsortiums unter Führung von General Electric (GE). Das circa 1 Milliarde US$ teure Projekt, das wie Cenpower in der ghanaischen Hafenstadt Tema errichtet wird, soll bis 2019 mit voller Kapazität von 400 MW arbeiten können.

Darüber hinaus hat Amandi Energy 2017 mit dem Bau eines 200-MW-Gas- und Dampfkraftwerks in Aboadze bei Takoradi begonnen. Das ebenfalls private Projekt kostet etwa 552 Millionen US$. Weitere bereits in Betrieb befindliche IPP sind Aksa (370 MW) und Sunon Asogli (360 MW). Kritiker bemängeln die sehr hohen Betriebskosten der neuen Kraftwerke.

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Edith Mosebach