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Ghanas Landwirtschaft kommt nicht vorwärts

Accra (GTAI) - Seit Jahren gibt es kaum noch Meldungen über Investitionen in Ghanas Landwirtschaft. Den fehlenden Investitionen steht ein rapide steigender Bedarf an Nahrungsmitteln gegenüber.

Ghanas Bevölkerung wächst jährlich um etwa 600.000 Menschen. Eine Reihe von Nahrungsmitteln wie Reis, Palmöl, Gemüse und Hühnerfleisch müssen für teures Geld importiert werden, könnten aber auch in Ghana angebaut beziehungsweise produziert werden. Die einzige größere Investition ist der derzeit durchgeführte Bau einer Düngemittelfabrik seitens der norwegischen Yara in der Hafenstadt Tema.

Unklar ist, ob die seit dem Jahr 2017 amtierende Regierung unter Präsident Nana Akufo-Addo Besserung für die Landwirte zu bringen vermag. Der hohe Verschuldungsgrad gibt ihr nur wenig Spielraum. Bereits seit Beginn der Amtszeit Anfang 2017 gibt es das Programm "One Village, one Dam". In dessen Rahmen sollen noch im Laufe des Jahres 2018 etwa 570 Dämme im recht trockenen Norden des Landes gebaut werden, um die landwirtschaftliche Bewässerung zu verbessern. Genau genommen handelt es sich nicht um Dämme, die von Flüssen gespeist werden, sondern um Wasserreservoirs, die Regenwasser auffangen sollen. Spricht man mit Landwirten, dann erfährt man von deren Zweifeln was die Machbarkeit des Programms gerade in der kurzen Zeit anbelangt.

Letztlich sind es Geberorganisationen, welche im Rahmen verschiedener Programme die ghanaische Landwirtschaft unterstützen, Das wohl aktuell größte Projekt kündigte im Jahr 2017 die Europäische Union (EU) an. Sie will mit 160 Millionen Euro die staatliche Organisation Savannah Accelerated Development Authority (SADA) unterstützen. SADA ist seit 2012 für die Weiterentwicklung der Landwirtschaft im Norden Ghanas zuständig. Mit Hilfe der Gelder sollen unter anderem Zufahrtsstraßen und Bewässerungsanlagen gebaut werden.

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Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
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Repräsentant: Johannes Kurt
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Edith Mosebach