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Guinea erhält 21 Milliarden...

Guinea erhält 21 Milliarden US-Dollar Finanzierungszusagen

Berlin (GTAI) - Die durch die Ebola-Krise gebeutelte westafrikanische Republik Guinea geht gestärkt aus einer Konferenz mit internationalen Gebern am 16. und 17. November 2017 in Paris hervor. Zur Finanzierung seines Entwicklungsplanes Plan National de Développement Economique et Social (PNDES) 2016-2020 konnte sich das Land Zusagen in Höhe von rund 21 Milliarden US-Dollar sichern, darunter 1,6 Milliarden US$ von der Weltbank und 1,4 Milliarden US$ von der islamischen Entwicklungsbank.

Für Guineas Präsident Alpha Condé waren es zwei ertragreiche Tage. Seit 2010 regiert er eines der ärmsten Länder des Kontinents, 2015 wurde er wiedergewählt. Mit einem ersten Entwicklungsplan für die Jahre 2011 bis 2015 versuchte die neue Regierung das vor sich hin dümpelnde Investitionsgeschehen anzukurbeln. Die Ebola-Epidemie in den Jahren 2014 und 2015 kam dazwischen und stellte das 12,5-Millionen-Einwohner-Land vor eine zusätzliche Belastungsprobe. Seit Anfang 2016 gilt die medizinische Krise als überwunden.

Reiches Land mit armer Bevölkerung

Guinea verfügt über reiche Reserven an Bodenschätzen, vor allem das für die Aluminiumherstellung benötigte Bauxit, und ist eines der niederschlagsreichsten Länder der Region. Dennoch leben rund 55 Prozent der Bevölkerung in Armut, das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf lag 2016 geschätzt bei 684 US$. Wesentlicher Hemmschuh für die Entwicklung ist die mangelnde technische und administrative Infrastruktur. Eine Weiterverarbeitung der Bergbauprodukte findet so gut wie nicht statt. Die Landwirtschaft bleibt trotz fruchtbarer Böden weit unter ihrem Potenzial.

Niedrige Rohstoffpreise und die Einschränkungen der Ebola-Krise ließen das Wirtschaftswachstum 2014 auf 1,1 Prozent und 2015 auf 0,1 Prozent sinken. Im Durchschnitt der Jahre 2011 bis 2015, Laufzeit des letzten Fünf-Jahres-Plans, waren es lediglich 2,3 Prozent. Aufgrund der Bevölkerungszunahme sank das Pro-Kopf-Einkommen in derselben Periode um 0,5 Prozent. Das Jahr 2016 brachte eine deutliche Erholung mit einer realen Zunahme des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 6,6 Prozent, für 2017 erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) 6,7 Prozent.

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Edith Mosebach