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Hochkonjunktur in der ivorischen Landwirtschaft

Abidjan (GTAI) - Die ivorische Landwirtschaft erfährt weiterhin umfangreiche Investitionen. Kapital fließt sowohl in die Ausdehnung der landwirtschaftlichen Flächen als auch in Verarbeitungsanlagen.

Die derzeit wohl größten Projekte in der Landwirtschaft Côte d'Ivoires werden im Zuckersektor durchgeführt. Etwa 200.000 der nachgefragten 240.000 Tonnen werden lokal hergestellt. Nun wollen die beiden großen Hersteller Sucaf und Sucrivoire die Zuckerproduktion auf etwa 300.000 Tonnen ausdehnen.

Der zum französischen Unternehmen Somdiaa gehörende ivorische Zuckerproduzent Sucaf investiert bis 2022 nach eigenen Angaben etwa 128 Millionen Euro in seinen Zuckerkomplex in Ferkessédougou im Norden des Landes. Ebenfalls geplant ist der Bau zweier Zuckerraffinerien. Geplant ist auch die Nutzung von Biomasse aus Bagasse für die Herstellung von Strom. Der zur ivorischen SIFCA-Gruppe gehörende Zuckerproduzent Sucrivoire investiert ebenfalls in den Ausbau der Zuckerproduktion und bezifferte den Investitionsumfang auf 158,5 Millionen Euro.

Im für das Land so wichtigen Kakaosektor dürfte die Ernte 2017/18 geringer ausfallen als im Vorjahr. Als Grund werden die schlechten Wetterbedingungen genannt. Gleichwohl sorgt der zuletzt deutlich gestiegene Weltmarktpreis für Kakao für Optimismus im Sektor. Im Jahresverlauf 2017 fiel dieser zeitweise unter die 2.000-US-Dollar-Marke (US$), stieg dann aber bis Mai 2018 wieder auf etwa 2.600 US$ je Tonne an. Ein Teil der Ernte dürfte jedoch nach Ghana verkauft werden. Der von der ghanaischen Regierung angebotene Fixpreis für den Aufkauf von Kakao liegt bei 1,40 Euro, während das in Côte d'Ivoire zuständige Conseil du Café-Cacao (CCC) nur etwa 1 Euro bietet. Beide Länder zusammen produzieren etwa 60 Prozent der weltweiten Kakaoernte.

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Edith Mosebach