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Im südlichen Afrika steigt...

Im südlichen Afrika steigt Bedarf an Medizintechnik

Johannesburg (GTAI) - Die öffentlichen Gesundheitseinrichtungen in Südafrika werden im Zuge der Einführung einer gesetzlichen Krankenversicherung umfassend modernisiert. Zunehmender Behandlungsbedarf in der Bevölkerung sorgt dafür, dass auch die privaten Krankenhausbetreiber investieren. Künftig wird es in Südafrika eine eigene Zulassungspflicht für Medizintechnikgeräte geben. Botsuana und Sambia bauen zahlreiche öffentliche Krankenhäuser.

Für deutsche Anbieter verfügen Südafrika und Namibia über die aussichtsreichsten Gesundheitsmärkte im südlichen Afrika. Beide Länder ziehen viele Patienten aus den Nachbarstaaten an.

In Südafrika dürfte der Medizintechnikmarkt 2016 ein Marktvolumen von rund 16,2 Mrd. Rand (R; etwa 1,3 Mrd. US$; 1 R = circa 0,08 $) erreicht haben und soll bis 2021 nominal um durchschnittlich 10,7% pro Jahr wachsen. Dabei müssen rund 90% des Bedarfs importiert werden. Zuletzt hielten sich die Ausgaben im öffentlichen und privaten Gesundheitssektor ungefähr die Waage (2016 je 4,1 beziehungsweise 4,4% des Bruttoinlandsprodukts), allerdings mit einer sehr ungleichen Verteilung der zu behandelnden Patienten.

Nur etwa 8,8 Mio. Südafrikaner können sich eine private Krankenversicherung leisten und die auf Topniveau ausgestatteten Privatkliniken nutzen. Mehr als 46 Mio. Menschen sind hingegen auf eine Versorgung durch die öffentlichen Einrichtungen angewiesen, in denen häufig schlechte bis katastrophale Zustände herrschen. Es mangelt an Fachpersonal, technischer Ausrüstung und Medikamenten.

Dennoch dürfte der öffentliche Gesundheitssektor in den kommenden Jahren deutliche Wachstumsimpulse setzen. Grund ist die Einführung einer gesetzlichen Krankenversicherung (National Health Insurance, NHI), die bis 2025 abgeschlossen sein soll und eine verbindliche Mitgliedschaft ab einer bestimmten Einkommensschwelle vorsieht. Im Zuge der Einführung der NHI sollen die öffentlichen Gesundheitsausgaben von rund 187 Mrd. R (2017/18) auf 256 Mrd. R (2025/26) steigen.

Kontaktdaten

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Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
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Sambia
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Repräsentant: Johannes Kurt
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Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
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Edith Mosebach