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In Afrika ist die Energieversorgung weiter unzureichend

Bonn (GTAI) - Strom bleibt südlich der Sahara knapp. Nur 181 Kilowattstunden werden pro Kopf und Jahr verbraucht. Das reicht beispielsweise um eine 60-Watt-Birne täglich rund acht Stunden brennen zu lassen. Noch kosten Versorgungsengpässe Afrika jedes Jahr 2 bis 4 Prozent an Wirtschaftswachstum, blockieren neue Arbeitsplätze, schrecken potenzielle Investoren ab. Andererseits harrt ein immenses Energiepotenzial der Erschließung. Neben fossilen Brennstoffen gewinnen erneuerbare Quellen an Bedeutung.

Einheitlicher Einspeisetarif wird in Ägypten abgelöst

Das ägyptische Energieministerium verabschiedet sich nach zwei Jahren von festen Einspeisetarifen für Solar- und Windstrom und möchte mittels Ausschreibungen Kosten sparen. Mitte November 2017 stellte die New and Renewable Energy Authority (NREA) für das Jahr 2018 ein Volumen von 400 Megawatt Windparks und Solaranlagen in Aussicht. Mit den erfolgreichen Bietern werden dann individuelle Vereinbarungen abgeschlossen. Die Windenergie löst sich zunehmend aus dem Schatten der Solarenergie. Unter anderem planen Vestas, Lekela Power, ACWA Power und Alcazar Energy Windparks mit je 250 Megawatt Kapazität. Die NREA möchte eine Dachgesellschaft für das Management von Windparks gründen. Ein Anteil von 70 Prozent des Unternehmens soll ausgeschrieben werden.

Algerien bietet Beteiligungschancen bei den erneuerbaren Energien

In Algerien kommt es beim Bau von acht Kraftwerken auf Erdgasbasis mit einer Gesamtkapazität von rund 10.000 Megawatt zu Verzögerungen. Bislang hat sich das Land nur schwach als Abnehmermarkt deutscher Geräte zur Stromerzeugung und -verteilung etabliert. Drei Ausschreibungen für Photovoltaik (PV)-Flächenanlagen mit einer Nennleistung von 4,05 Gigawatt sind in Vorbereitung. Trotz bisheriger Verzögerungen ist die Umsetzung der Projekte realistisch. Die Ausschreibungen zu je 1,35 Gigawatt werden eine vergütete Einspeisung von 20 Jahren umfassen, so Regierungsangaben aus dem Jahr 2017. Zu den Ausschreibungskriterien gehört auch der Aufbau einer lokalen PV-Herstellung. In der Diskussion ist außerdem der Ausbau der Windkraft. Die Energiekonzerne Eni (Italien) und Sonalgaz (Algerien) haben den Aufbau von PV-Flächenanlagen angekündigt.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach