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In Afrika soll mehr Agrarland...

In Afrika soll mehr Agrarland bestellt werden

Bonn (GTAI) - In vielen Regionen Afrikas liegen große landwirtschaftlich nutzbare Flächen brach. Die Agrarproduktion bietet ebenso vielversprechende Möglichkeiten wie die inländische Weiterverarbeitung des Geernteten. Fast überall auf dem Kontinent tragen die Bemühungen, eine florierende Landwirtschaft in Gang zu bringen, erste Früchte. Bis zur angestrebten Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln ist es aber oft noch ein weiter Weg.

Nordafrika

ÄGYPTEN

Al Nouran Sugar plant für umgerechnet 282 Millionen Euro die Errichtung einer hochmodernen Zuckerfabrik im Gouvernorat Sharqia. Hauptaufgabe wird die Gewinnung von Zucker aus Rüben und das Raffinieren von Roh- zu Weißzucker sein. Melasse und als Futtermittel geeignete Nebenprodukte sollen nach eigenen Angaben exportiert werden. Nach Fertigstellung der Anlage sollen 274.000 Tonnen Herstellungskapazitäten und 315.000 Tonnen Raffineriekapazitäten erreicht werden. Hinzu kommen 106.000 Tonnen Futter und 105.000 Tonnen Melasse, so Al Nouran.

TUNESIEN

In der Kleinstadt Foussana in der Bergregion Kasserine sollen mehrere Werke für die Nahrungsmittelverarbeitung entstehen, so haben es laut Pressemeldungen Unternehmer im Rahmen eines tunesisch-französischen Workshops beschlossen. Dabei handelt es sich um Anlagen zur Verarbeitung von Kartoffeln sowie Tomaten und solchen zur Verpackung von Fruchtsäften und Herstellung von Olivenöl. Ebenso ist der Aufbau von Gewächshäusern geplant. Investoren für das Vorhaben seien vorhanden. Das Projekt würde rund 400 Arbeitsplätze schaffen. Die geplante Investitionssumme beträgt rund 13 Millionen Euro. Das an Algerien angrenzende Gouvernorat Kasserine gilt als eine der am wenigsten entwickelten Regionen Tunesiens.

MAROKKO

Der emiratische Agrarinvestor Jenaan und die marokkanische Diana Holding haben am 13. Dezember 2017 Investitionen in Höhe von umgerechnet 66 Millionen Euro beschlossen. Dabei handelt es sich zum einen um den Anbau von Beerenfrüchten (Himbeeren, Heidelbeeren und Erdbeeren) für den Export. Geplant sind hierfür eine Anbaufläche von 350 Hektar und ein Produktionsvolumen von 5.000 bis 6.000 Tonnen. Zum anderen ist auf 1.500 Hektar der Anbau von Oliven zur Herstellung von Olivenöl vorgesehen. Nach den USA streben die beiden Unternehmen an, die afrikanischen Märkte zu erschließen. Die Diana Holding setzt sich laut eigener Angaben aus 14 Tochterunternehmen zusammen und ist unter anderem bei Anbau, Verarbeitung und Vertrieb von Wein, Oliven, Südfrüchten und in der Abfüllung und dem Vertrieb von Softdrinks sowie Alkoholika tätig. Das Privatunternehmen Jenaan ist auf Auslandsinvestitionen in den exportorientierten Agrarsektor spezialisiert.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach