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Infrastrukturausbau im südlichen Afrika macht Fortschritte

Johannesburg (GTAI) - Im südlichen Afrika fließen hohe Summen in die Infrastruktur. So betreiben die südafrikanischen Staatsunternehmen Transnet und Prasa große Investitionsprogramme für den Ausbau der Verkehrswege. Auch die Strecke des Gautrain zwischen Johannesburg und Pretoria wird verlängert. Mit der Transkalahari-Eisenbahn zwischen Botsuana und Namibia befindet sich ein überregionales Transportprojekt in der Planung. Südafrikas Programme für private Stromerzeuger bringen Bewegung in den Kraftwerksbau.

Südafrika verfügt mit seinem Schienennetz, den Flughäfen, Autobahnen und großen Seehäfen in Durban und Kapstadt über die mit Abstand am besten ausgebaute Verkehrsinfrastruktur im südlichen Afrika und ist die logistische Drehschreibe für die gesamte Region. Der mittelfristigen Haushaltsplanung zufolge sollen bis 2020 insgesamt rund 328 Mrd. Rand (R; circa 25,3 Mrd. US$; 1 R = circa 0,08 $) in den weiteren Ausbau des Transportbereichs investiert werden. Dominiert wird der Sektor durch die beiden Staatsbetriebe Transnet (Schienengüterverkehr und Häfen) sowie Prasa (Schienenpersonenverkehr).

Transnet will im Rahmen der Market Demand Strategy (MDS) bis 2026 Investitionen von rund 340 Mrd. R tätigen. Im Mittelpunkt steht der Schienenverkehr mit der Beschaffung neuer Lokomotiven sowie der Modernisierung von Elektrifizierung und Signaltechnik. Für den Rohstofftransport ist der Ausbau der Schwerlasttrassen in Planung. Der Kohlekorridor zum Verschiffungsterminal in Richards Bay soll in die Waterberg-Region verlängert werden, der Swazi Rail Link (19 Mrd. R) als Zusatzstrecke durch Swasiland fungieren.

Zum Manganexport entsteht für rund 20 Mrd. R eine Trasse von den Abbaustätten bei Hotazel nach Port Elizabeth, wo auch ein neues Verschiffungsterminal errichtet wird. Im Bereich der Seehäfen konzentrieren sich die Aktivitäten auf den Ausbau des Containerterminals in Durban, dessen Kapazität bis 2023 von 3,6 Mio. auf 5,3 Mio. TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) erhöht werden soll.

Kontaktdaten

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Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
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Repräsentant: Johannes Kurt
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Delegierter: Dr. Marc Lucassen

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Edith Mosebach