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Investitionsklima in Côte d'Ivoire

Abidjan (GTAI) - Ausländische Privatinvestoren fassen langsam wieder Vertrauen in Côte d'Ivoire. Die Investitionen haben seit dem Jahr 2012 nach dem Ende der politischen Krise deutlich zugenommen. Sollte der politische Wechsel 2020 geordnet von Statten gehen, dann sind die Zukunftsaussichten für Investitionen in dem westafrikanischen Land sehr gut. Die Wirtschaft des Landes steht im Vergleich zu den Nachbarn auf einem recht breiten Fundament.

Praxischeck: Worauf Investoren achten sollten

Die seit 2012 anhaltende äußerst positive wirtschaftliche Lage schafft grundsätzlich sehr gute Voraussetzungen für Investitionen und in der Tat sind die Investitionen in dem westafrikanischen Land in den letzten Jahren stark angestiegen. Die Wachstumsprognosen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sehen auch für die nähere Zukunft positiv aus. Economist Intelligence Unit (EIU) schätzt das Wachstum im Jahr 2018 auf hohe 7,1 Prozent und 2019 auf immerhin noch 6,5 Prozent. Damit wäre Côte d'Ivoire immer noch eines der wachstumsstärksten afrikanischen Länder.

Ein Vorteil Côte d'Ivoires zum Beispiel im Vergleich zum großen Konkurrenten Ghana ist, dass man einen Zugang zu den anderen frankofonen Staaten Westafrikas wie Senegal, Mali, Burkina Faso, Guinea, Niger, Togo und Benin hat. Zusammen mit Côte d'Ivoire umfasst dieser Markt derzeit etwa 110 Millionen Menschen bei einer Zunahme um circa drei Millionen jährlich. Diese Staaten verfügen mit dem Franc CFA bis auf Guinea über eine gemeinsame an den Euro gekoppelte Währung. Zudem sind die Steuer- und Rechtssysteme ähnlich. Gerade im Bereich der Landwirtschaft und der Konsumgüterindustrie nutzen Investoren das Wirtschaftszentrum Abidjan als Hub für das gesamte frankofone Westafrika.

Ebenfalls vorteilhaft für Investoren ist die für westafrikanische Verhältnisse gut ausgebaute Infrastruktur insbesondere in Abidjan. Während in vielen Ländern der Region Unternehmen sich selbst um die Bereitstellung von Strom und Wasser kümmern müssen, ist dieser in Abidjan ausreichend vorhanden. Gerade bei Strom deutet nichts darauf hin, dass es in den kommenden Jahren zu Problemen kommt. Das Land exportiert Strom in die Nachbarländer. Gut ausgebaut sind auch die Telekommunikationsnetze. Der Hafen von Abidjan soll seit Jahren erweitert werden aber der Baubeginn verzögert sich. Dass dieser letztlich erfolgt, ist angesichts seiner großen regionalen Bedeutung sehr wahrscheinlich.

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Edith Mosebach