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Investitionsklima in Ghana

Investitionsklima in Ghana

Accra (AHK) - Ghana ist eines der wenigen afrikanischen Länder, in denen Demokratisierungsprozesse friedlich verlaufen und wirtschaftliche Reformen langsam, aber dennoch wirksam umgesetzt werden. Ghana ist aufgrund seines Standorts sowohl für Export- als auch für Importgeschäfte im regionalen Kontext als attraktiv einzuschätzen. Durch einen direkten Hafenzugang wird zudem die Zusammenarbeit mit marktführenden Nationen ermöglicht.

Praxischeck: Worauf Investoren achten sollten

Seit dem Regierungswechsel im Dezember 2016 besteht die große Hoffnung, dass das Investitionsklima in Ghana eine weitere positive Entwicklung durchlebt. Mit der friedlichen und überzeugenden Machtübergabe an den neuen Präsidenten Nana Addo Dankwa Akufo-Addo setzte die neue Regierung starke Entwicklungsziele. Der Fokus liegt insbesondere auf einer Verbesserung der beruflichen Ausbildung sowie der Schaffung von Investitionsanreizen für inländische und ausländische Investoren. Schon in den ersten sechs Monaten sind signifikante Verbesserungen im Bereich der Grundausbildung zu beobachten, da zum Beispiel die Sekundarstufe ab jetzt kostenfrei angeboten wird. Des Weiteren ist das wirtschaftliche Wachstum ein langfristiges Entwicklungsziel für das Land.

Zukünftig sind eine positive Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts und des Industriesektors, eine Stabilisierung der Landeswährung sowie eine Steigerung von Exportprodukten wie Gold, Kakao und Öl zu erwarten - so die Zielsetzung der neuen Regierung. Zu den größten Investitionsrisiken und Hindernissen zählen Korruption, zunehmender Protektionismus und Währungsschwankungen.

Obwohl Ghana eine Politik der offenen Volkswirtschaft betreibt, zeichnet sich gegenüber ausländischen Investoren ein zunehmender Protektionismus ab. Dies gilt nicht zwingenderweise für Investitionen in Produktionsstätten, sondern vielmehr für Investitionen im Bereich des Markteintritts und der Marktentwicklung. So werden beispielsweise sehr hohe Hürden bei der Eröffnung von ausländischen Vertriebsgesellschaften gesetzt, um den Handel in ghanaischer Hand zu belassen. Ein ausländisches Unternehmen muss zur Gründung einer Vertriebsgesellschaft Investitionen in Ghana in Höhe von mindestens einer Million US-Dollar (US$) nachweisen, sowie mindestens 20 lokale Mitarbeiter einstellen. Zwar handelt es sich hierbei nicht notwendigerweise um Barmittel, die Investitionssumme bezieht sich ebenfalls auf Sachkosten (PKW, Mitarbeitergehälter, Büro etc.) oder Lagerbestände. Nichtsdestotrotz stellt diese Summe gerade für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung dar.

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Tel.: +260 (0)211 372 687
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www.ghana.ahk.de
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Delegierter: Dr. Marc Lucassen

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Edith Mosebach