Zurück
  • Home
  • Ivorische Landwirtschaft bleibt dynamisch

Ivorische Landwirtschaft...

Ivorische Landwirtschaft bleibt dynamisch

Abidjan (GTAI) - Côte d'Ivoire verfügt über eine auch überregional signifikante Landwirtschaft. Bei etlichen Cash-Crops zählt das Land zu den größten Produzenten Afrikas oder gar der Welt. Die ivorische Nahrungsmittelindustrie beliefert von Abidjan aus auch die anderen frankofonen Länder der Region. Zahlreiche Investitionen flossen zuletzt in das Agro-Processing, insbesondere bei Kakao. Deutsche Maschinenhersteller sind bisher nicht im Land vertreten.

Einhergehend mit dem hohen Wirtschaftswachstum Côte d'Ivoires seit 2012 verzeichnete auch die ivorische Landwirtschaft zahlreiche Investitionen. Während die Landwirtschaft bei Cash-Crops moderne Strukturen vorweist, hinkt die Produktion für den Heimatmarkt von stärkehaltigen Produkten wie Reis, Mais, Kassava und auch Gemüse hinterher.

Nicht nur der mit etwa 24 Mio. Einwohnern recht große heimische Konsummarkt, sondern auch die benachbarten frankofonen Länder fragen diese Nahrungsmittel nach. In die Produktion dieser Produkte sowie deren Weiterverarbeitung dürfte in den kommenden Jahren zunehmend Kapital fließen. Eric Hadangue, Directeur Departement John Deere beim Exklusivhändler Lassire Industrie, berichtet von diversen Projekten bei Mais und Kassava. Auch die Produktion von Gemüse insbesondere Tomaten für die Supermärkte nimmt stark zu. Bislang wurden derartige Produkte entweder aus Europa oder aus Burkina Faso importiert. Des Weiteren dürfte es zu Investitionen in Hühnerfarmen für die Fleisch- und Eierproduktion kommen. Investitionen in der Landwirtschaft fallen bei Cash-Crops hingegen gering aus. Aufgrund schlechter Preise ging die Produktion bei Kakao, Baumwolle oder Cashewnüssen signifikant zurück.

Wichtigste Voraussetzung für anhaltende Investitionen bleibt die politische Stabilität in dem westafrikanischen Land. Diese gilt als immer noch instabil. 2020 wird der amtierende Präsident Alassane Ouattara laut Verfassung nicht mehr zur Wahl antreten können und die spannende Frage wird sein, wie die Übergabe der Macht von statten geht. Schon die vorüber gehende Meuterei einiger Gruppen des Militärs sorgte Anfang 2017 für große Unsicherheit. Speziell größere internationale Unternehmen mit strikten Sicherheitsstrategien verbaten ihren Mitarbeitern kurzfristig die Einreise. Diese Vorfälle machen deutlich, auf welch wackeligen Füßen der afrikanische Outperformer der vergangenen Jahre noch immer steht. Gleichwohl bleibt der Ausblick für die Wirtschaft positiv: Für 2017 und 2018 prognostiziert Economist Intelligence Unit (EIU) ein BIP-Wachstum von 7,9 beziehungsweise 7,7%.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach