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Kamerun wird für deutsche...

Kamerun wird für deutsche Lieferanten von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen immer wichtiger

Jaunde/Duala (GTAI) - Kamerun verfügt über die am meisten diversifizierte Landwirtschaft in Zentralafrika. Derzeit verzeichnet sie hohes Wachstum, wodurch auch die Absatzchancen für Landtechnik steigen. Ebenfalls sehr gute Chancen bestehen bei der Zulieferung von Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen: die deutschen Lieferungen erreichten 2016 einen Rekordwert. Derweil hinkt der Ausbau des Einzelhandels im regionalen Vergleich hinterher.

Kameruns Landwirtschaft fuhr 2016/17 eine Rekordernte ein. Unter anderem stiegen die Produktionszahlen für Kaffee und Kakao massiv an. Derzeit investieren vor allem Plantagenbesitzer. Unter anderem kündigte 2016 die Société des Plantations du Haut Penja (PHP), eine Tochter der Marseiller Compagnie Fruitière an, ihre Bananenproduktion in Kamerun von derzeit 185.000 jato auf 230.000 jato im Jahr 2020 auszuweiten. PHP, Marktführer bei der Produktion von Tropenfrüchten in Kamerun, wird dafür seine Farmen um etwa 3.000 ha erweitern.

Die kamerunische Nana Bouba Group (NBG) will auf 500 ha in der Provinz Littoral Ölpalmen anbauen. Das kamerunische Unternehmen betreibt die beiden Seifenfabriken Azur und Ibi und benötigt dafür Palmöl als Grundstoff. Die Investition in die Plantagen soll etwa 120 Mio. US$ betragen. NBG wurde als Holding 2014 gegründet. Die Gruppe ist auch in anderen Zweigen aktiv, wie der Herstellung von Tomatenmark, der Rindfleischverarbeitung oder der Getränkeherstellung. Für den Export werden neben Kaffee und Kakao noch Palmöl, Kautschuk, Bananen und Rohrzucker angebaut. Die Region nimmt vor allem Mais, Hirse, Sorghum, Reis und Kassava ab. Kamerun ist so etwas wie der Brotkorb der gesamten Region. Die lokale Landwirtschaft produziert für die Nachbarländer Tschad, die Zentralafrikanische Republik, Äquatorialguinea, Gabun und Kongo-Brazzaville.

Neben den Privatinvestoren fokussieren sich viele Geberorganisationen auf die Unterstützung der Landwirtschaft. Ende 2014 verkündete die Weltbank ein bis 2019 laufendes Hilfsprogramm in Höhe von rund 76 Mio. Euro für den Anbau von Mais, Sorghum und Kassava. Mit EU-Hilfe in Höhe von etwa 22 Mio. Euro soll der Kaffeeproduktion (zu 95% Robusta) unter die Arme gegriffen werden.

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Edith Mosebach