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Komoren hoffen auf neue...

Komoren hoffen auf neue Infrastrukturprojekte

Nairobi (GTAI) - Die deutschen Geschäftschancen auf den Komoren sind sehr begrenzt, manchmal gibt es sie aber doch, wenn Geber Projekte fördern. Aktuell gibt es zwei Schwerpunkte: Straßensanierung und ein Geothermie-Kraftwerk. Weitere Vorhaben, so die große Hoffnung, könnten folgen. Für die Verhältnisse der kleinen Inselgruppe ist der Bedarf riesig, die Finanzzusagen aber sind noch bescheiden.

Für die internationale Gebergemeinschaft ist mehr als offensichtlich, was die Komoren tun müssen, um ihre Wirtschaft flott zu machen und die hohe Abhängigkeit von ausländischer Hilfe und Gastarbeiterüberweisungen zu mindern: die Infrastruktur stärken und die Wirtschaft reformieren. Was die Infrastruktur betrifft, so müssen erst einmal Straßen ausgebessert und neue Stromquellen erschlossen werden. Ausländische Beobachter schätzen, dass gut 1 bis 2% an potenziellem Wirtschaftswachstum wegen des sich verschlimmernden Straßenzustands und Stromausfällen verloren gehen. Immerhin: Erste Projekte sind angedacht und vorbereitet. Und wenn der IWF erst einmal wieder an Bord ist - die Gespräche sind angelaufen - werden die Geber-US-Dollar-Millionen wieder fließen, glauben Beobachter.

Straßenreparatur mit höchster Priorität

Ein erstes Projekt im Straßenbau wird von der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) finanziert, die über einen Zeitraum von fünf Jahren 20,4 Mio. US$ für eine Sanierung von Straßen bereit stellen - für die Komoren sehr viel Geld. Das etwa 800 km lange Straßennetz der Komoren ist in einem miserablen Zustand, ein Schlagloch reiht sich ans nächste. Neu gebaut wurde in den letzten zwei Jahrzehnten fast nichts, repariert fast auch nichts, und was repariert wurde, wurde mangels Know-how nicht ordentlich gemacht. Mit dem Geld sollen jetzt erste 47 km auf den beiden Hauptinseln Grande Comore und Anjouan, auf denen 94% der Bevölkerung leben, saniert werden.

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www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt

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Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
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Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
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www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

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Delegierter: Dr. Marc Lucassen