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Länder der Westafrikanischen Währungsunion wachsen schneller als Gesamtregion

Berlin (GTAI) - Die acht Länder der Westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion UEMOA (Union Economique et Monétaire Ouest Africaine) befinden sich seit 2012 in einer stabilen Wachstumsphase. Das durchschnittliche Plus des Bruttoinlandsproduktes (BIP) lag in den letzten Jahren mit über sechs Prozent signifikant über demjenigen für das gesamte Subsahara-Afrika. Unter anderem haben die Investitionen deutlich zugenommen. Die Prognose ist mittelfristig positiv, wobei in- und externe Risiken gegeben sind.

Nachrichten aus Westafrika betreffen in vielen Fällen Krisen und Konflikte. Die meisten der oft kleinen Länder der Region schaffen es nur selten in die Meldungen, noch seltener mit positiven Wirtschaftsnachrichten. Umso mehr verdient ein Bericht des IWF vom April 2018 Beachtung, der die Beschleunigung des BIP-Wachstums in den Ländern der westafrikanischen Wirtschafts- und Währungsunion analysiert.

Gemeinsame Währung an Euro gekoppelt

Benin, Burkina Faso, Côte d'Ivoire, Guinea-Bissau, Mali, Niger, Senegal und Togo teilen sich eine gemeinsame Währung, den CFA-Franc (Communauté Financière d'Afrique), herausgegeben von der Westafrikanischen Zentralbank BCEAO (Banque Centrale des Etats de l'Afrique de l'Ouest) mit Sitz in der senegalesischen Hauptstadt Dakar. Der Wert des CFA-Franc ist mit einem festen Wechselkurs an den Euro gekoppelt (1 Euro = 655,957 CFA-Franc). Seit dem 1. Januar 2015 bilden die Länder der UEMOA auch eine Zollunion.

Aber nicht nur das gemeinsame Geld verbindet die acht Staaten. In einem von Auf und Ab geprägten regionalen Umfeld weisen sie alle ein in den letzten Jahren stabil hohes Wirtschaftswachstum auf. Es ist kräftig genug, dass sich in sämtlichen Mitgliedsländern in den vergangenen fünf Jahren (mit Ausnahme Guinea-Bissaus im Jahr 2014) auch das Pro-Kopf-Einkommen erhöht hat.

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Repräsentant: Johannes Kurt
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Tel: +233 302 631 681/2/
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Kenia
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Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
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Edith Mosebach