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Leistungsstarke Nahrungsmittelindustrie in Mauritius

Port Louis (GTAI) - Der kleine Inselstaat Mauritius ist in Afrika eine Ausnahmeerscheinung: Ökonomisch gut aufgestellt, leistungsstark und technologisch ein Vorbild. An den naturgegebenen Fakten aber kann das Land wenig ändern: Die landwirtschaftliche Fläche ist hügelig und nur begrenzt nutzbar. Der einzige Ausweg: Hochintensive Bewirtschaftung. Der Markt ist zwar klein, doch favorisieren mauritische Kunden westliche anstatt zum Beispiel chinesische Technik. Deutsche Firmen sollten diese Chance nutzen.

Wie kein anderes Land in Afrika konnte Mauritius von einer kleinen Agrarökonomie, die nicht mehr als Rohrzucker aufzuweisen hatte, in einen modernen Staat mit diversifizierter Wirtschaft umgewandelt werden. Der Schlüssel zum Erfolg waren und sind politisch geschaffene Rahmenbedingungen, die Unternehmern und Investoren den nötigen Freiraum und Rechtssicherheit geben. Egal bei welchen Indizes, Mauritius steht im internationalen, zumindest aber im afrikanischen Vergleich, hervorragend da: Das Land ist die einzige afrikanische Volldemokratie, belegt Spitzenplätze im Economic Freedom Index, im Ease of Doing Business Ranking und beim Korruptionswahrnehmungsindex.

Landwirtschaft und Fischerei wichtige Exportproduzenten

Dank seiner erfolgreich diversifizierten Wirtschaft ist die Bedeutung der Landwirtschaft in den Hintergrund geraten. Laut Schätzungen von Statistics Mauritius trug die Landwirtschaft 2017 nur noch 3 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt bei (Anteil Zuckerrohr: 0,6 Prozent). Trotz dieses geringen Beitrages ist die Landwirtschaft einschließlich der Fischerei ein wichtiger Arbeitgeber und Exporteuer. So stellte der Sektor 2016 rund 34,9 Prozent der mauritischen Ausfuhren, 6 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr.

Darüber hinaus ist der Sektor ein wichtiger Lieferant für die im afrikanischen Kontext hoch entwickelte Nahrungsmittel verarbeitende Industrie des Landes. Dabei sind Frischwaren wie verarbeitete Produkte wichtige Inputs für den heimischen Fremdenverkehr. Denn der Tourismussektor ist im Hochpreissegment angesiedelt und muss seinen Gästen eine qualitativ breite Nahrungsmittelvielfalt anbieten.

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Edith Mosebach