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Mauritius - eine afrikanische Ausnahmeerscheinung

Port Louis (GTAI) - Wie kein anderes Land in Afrika hat Mauritius eine zukunftsfähige Ökonomie geschaffen, in der die Menschen frei und ohne Armut leben können. Dabei setzt der kleine Inselstaat erfolgreich auf saubere Industrien und entwickelt geradezu visionäre städtebauliche Konzepte wie die "Smart Cities". Deutschen Firmen kann trotz der geringen Marktgröße eine stärke Beachtung von Mauritius nur empfohlen werden - zumal die Insel auch ein attraktives Reiseziel ist.

Wer viel in Afrika herumgekommen ist und dann nach Mauritius reist, glaubt sich in einer anderen Welt: Ein moderner effizienter Flughafen mit höflichen Beamten, Geldwechseln ohne "Flughafenaufschlag" und eine Auswahl professioneller Autovermieter (darunter die deutsche Sixt). Die Straßen sind mitunter schmal und kurvenreich, aber oft frisch geteert, ohne Schlaglöcher und sauber. Mal abgesehen von qualmenden Bussen des unterfinanzierten öffentlichen Transportunternehmens besteht der Verkehr vornehmlich aus neueren Kfz der Kompaktklasse. Vor allem entlang der Autobahn zwischen dem Flughafen und der Hauptstadt Port Louis fallen neu gebaute Hochhäuser von IT- und Finanzfirmen auf. Selbst kleine Städte haben inzwischen einen oder mehrere moderne Supermärkte.

Nachhaltiges Wirtschaftswachstum

Das mauritische Wirtschaftswachstum wird 2018 bei 3,8 Prozent liegen, prognostiziert die britische Economist Intelligence Unit (EIU). Der kleine, offene und handelsaktive Inselstaat ist dabei in hohem Maße von der Weltwirtschaft und insbesondere von Europa und China abhängig. Verlangsamt sich dort das Wachstum, so wird es sich auch in Mauritius abschwächen. Ein positiver Stimulus kommt von Investitionen in die Hafeninfrastruktur und in neue Fischverarbeitungsanlagen, die unter dem Schlagwort "Ocean Economy" propagiert werden.

Die mauritische Textilindustrie, ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, profitiert unverändert vom African Growth and Opportunity Act (AGOA) der USA. Befürchtungen, US-Präsident Donald Trump könnte diese zollfreie Vergünstigung kippen, haben sich bislang nicht bewahrheitet. Die Bauindustrie ist dank staatlicher Infrastrukturvorhaben im Aufwind.

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Edith Mosebach