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Mehr Geld für Start-ups in Afrika

Berlin (GTAI) - Für ein schwieriges Umfeld braucht man gute Ideen. Und um diese umzusetzen, Kapital. Afrika galt und gilt als Region mit immensem Potenzial, aber ebenso enormen Hindernissen, oft sehr unsicheren Investitionsbedingungen, sprich hohen Risiken. Ein Fall also für Risikokapital - und das fließt seit kurzem vermehrt auch nach Afrika, wie eine im Februar 2018 veröffentlichte Studie der Investmentfirma Partech Ventures zeigt.

Insgesamt wurden im Jahr 2017 rund 560 Millionen US-Dollar (US$) in 124 Start-up-Unternehmen in Afrika investiert, so der Autor der Studie, Cyril Collon. Das waren 53 Prozent mehr als 2016, als der Zufluss an Risikokapital um circa 32 Prozent gewachsen war. Die Bereitschaft, in junge Technologie-Unternehmen des Kontinents zu investieren, steigt also derzeit absolut wie relativ. Damit steigen auch die Chancen, Entwicklungsschritte zu überspringen und Märkte zu öffnen, die es so bisher nicht gab.

Digitalisierung beschleunigt

Vor allem Sparten digitaler Dienstleistungen verzeichnen zum Teil dreistellige Wachstumsraten beim Zufluss von Risikokapital, etwa im Bereich unternehmensorientierter Lösungen oder Versicherung. Insgesamt haben sich die Investitionen in afrikanische Start-ups der Digitalwirtschaft mit einer Zunahme von 90 Prozent 2017 fast verdoppelt. Etwas verlangsamt hat sich Aktivität dagegen im Bereich dezentraler Lösungen, die die Abhängigkeit von nicht vorhandener Infrastruktur verringern helfen. Mit einem Zufluss von 120 Millionen US$ Venture Capital bleibt diese Kategorie aber auch 2017 der größte Posten in der Zusammenstellung.

Der mangelnde Zugang zum traditionellen Bankensystem für viele Menschen in afrikanischen Ländern hat in den vergangenen Jahren zu einer schnellen Ausbreitung von meist mobiltelefon-basierten Finanzdiensten (Fintech) geführt. Auf sie entfielen auch 2017 mehr als ein Fünftel der Kapitalzuflüsse, womit die mobilen Bankdienste noch vor dem Bereich e-Commerce lagen, der 19 Prozent der Investitionen auf sich vereinen konnte.

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Edith Mosebach