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Neue Studie, Umweltwirtschaft in Bayern

Aigner: "Bayerische Umweltwirtschaft hochinnovative Querschnittbranche mit großem Potenzial auf internationalen Märkten"

MÜNCHEN Die bayerische Umweltwirtschaft als hochinnovative Branche gewinnt zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung und besitzt herausragendes Potenzial auf den internationalen Märkten. So das Ergebnis der nun vorliegenden Studie ‚Umweltwirtschaft in Bayern‘, welche im Auftrag des Bayerischen Wirtschaftsministeriums durch prognos durchgeführt wurde und die Branche sowie deren Potenziale analysiert. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner: „Die mittelständisch geprägte Umweltwirtschaft hat sich zu einer wichtigen Querschnittsbranche der bayerischen Wirtschaft entwickelt. Die rund 34.000 Unternehmen und 271.000 Beschäftigten (4,7 Prozent aller Beschäftigten in Bayern) erzeugten im Jahr 2015 einen Umsatz in Höhe von 51,5 Milliarden Euro und damit rund 5,2 Prozent des Umsatzes der gesamten bayerischen Wirtschaft“.

Leitmärkte sind insbesondere die Wasserwirtschaft, Schutztechnologien, umweltfreundliche Energieerzeugung- und Speicherung, Kreislaufwirtschaft, Rohstoff- und Materialeffizienz sowie Energieeffizienz. Die Umweltwirtschaft überzeugt vor allem durch ihre hohe Innovationskraft: Je nach Leitmarkt kamen in 2014 zwischen 10 und 15 Prozent der weltweiten Innovationen im Bereich der Umweltwirtschaft aus Deutschland, davon ein Fünftel bis ein Drittel aus Bayern.

Für die Branche gewinnt vor allem der sehr dynamisch wachsende ausländische Markt an Bedeutung. Lag der weltweite Umsatz im Jahre 1995 noch bei 117 Milliarden USD, so stieg die Zahl bereits für das Jahr 2015 auf 411 Milliarden USD. Für 2025 wird sogar ein weltweiter Umsatz von rund 750 Milliarden USD erwartet. „Die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen im Freistaat sind mit Ihren Innovationen bestens für den Weltmarkt aufgestellt. Das große Potenzial dieser Branche wollen wir für Bayern nutzen und unsere Firmen bestmöglich auf ihrem Weg ins Ausland begleiten“, so Aigner. Die größten Absatzmärkte für bayerische Umweltgüter waren in 2015 noch die USA (895 Millionen Euro), China (787 Millionen Euro), Frankreich (585 Millionen Euro), Österreich (585 Millionen Euro) und Italien (488 Millionen Euro). Hauptabsatzmärkte dürften laut Studie künftig Europa die USA und China bleiben. Potenziale für die bayerische Umweltwirtschaft werden hingegen in Indien und Südkorea gesehen.

Die Studie kann auf der Homepage des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie bezogen werden unter www.stmwi.bayern.de/service/publikationen/.

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Edith Mosebach