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Ostafrika fragt zunehmend Arzneimittel nach

Nairobi (GTAI) - Wohl nirgendwo in der Welt sind die Herausforderungen an den Gesundheitssektor so groß wie in Subsahara-Afrika. Die Nachfrage übersteigt das Angebot. Für die Pharmaindustrie bedeutet das überdurchschnittliche Zuwachsraten. Alleine der ostafrikanische Markt für Arzneimittel dürfte bis 2021 eine Größenordnung von 3,5 Milliarden US-Dollar erreichen, sagt eine neue Studie des US-amerikanischen Beraterunternehmens Frost & Sullivan. Dies entspricht jährlichen Zuwachsraten von mehr als 10 Prozent.

HIV, Malaria und Tuberkulose sind zum Beispiel in keinem anderen Teil der Welt so weit verbreitet wie in Afrika, heißt es in der Studie. Für Regierungen und medizinische Leistungsanbieter ist es ein ständiger Kampf an zwei Fronten: Auf der einen Seite nimmt wegen des Bevölkerungsdrucks die Zahl der Patienten und Hilfesuchenden immer weiter zu, während es auf der anderen Seite immer schwieriger wird, die notwendigen Finanzmittel zu beschaffen.

Ostafrikas Arzneimittelsektor unterentwickelt

Während der Kontrolle von übertragbaren Krankheiten unverändert die Priorität der Gesundheitssysteme gilt, ist der rapide Zuwachs von nichtübertragbaren Krankheiten die nächste Herausforderung. Ostafrika unterscheidet sich diesbezüglich kaum von anderen Regionen südlich der Sahara. Die klimatischen Bedingungen sind vergleichbar, die Prävalenz von Krankheiten auch. Trotz großer Fortschritte bei der Bereitstellung von Gesundheitsleistungen, Finanzierung, Infrastruktur und Technologie in den letzten Jahren ist der ostafrikanische Arzneimittelsektor insgesamt gesehen kleiner als der in anderen Regionen Afrikas - trotz einer größeren Bevölkerung.

Multinationale Firmen wollen dies durch eine verstärkte Präsenz verändern, während sich alle Regierung der Region die medizinische Versorgung der breiten Bevölkerung auf die Fahnen geschrieben haben. Dabei kommt nach Ansicht der vorgelegten Studie der Bereitstellung von Arzneimittel eine entscheidende Rolle zu. Verschiedene therapeutische Gesundheitsbereiche wie Onkologie, Herz-Kreislauf, Atemwegserkrankungen und zentrales Nervensystem sind danach auf dem Vormarsch und werden die Nachfrage nach einschlägigen Arzneimitteln anheizen.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Tansania
Tel: +255 754 309 150
Repräsentant: Dr. Jennifer Schwarz

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach