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Ostafrika will seine Flughafeninfrastruktur stärken

Nairobi (GTAI) - Ostafrika setzt auf neue und größere Flughäfen. Die Zeiten schäbiger Abfertigungsgebäude soll ein Ende haben. Moderne Terminals gelten als Visitenkarte eines Landes und sind ein Prestigeträger. Während eine Sanierung der Terminals von Tansania, Kenia und Uganda tatsächlich dringend geboten ist, scheinen Ruanda und Äthiopien überambitionierten Plänen erlegen zu sein. Deutsche Flughafenzulieferer und -dienstleister sind überall in Afrika geschätzt. An Geschäftschancen sollte es nicht fehlen.

Startschuss für neuen Großflughafen in Ruanda

Ruanda hat Anfang August 2017 den offiziellen Startschuss für seinen auf 818 Millionen US-Dollar veranschlagten neuen Bugesera International Airport gegeben. Staatspräsident Paul Kagame versprach den modernsten Flughafen Ostafrikas und eine erste Inbetriebnahme schon 2019. Gebaut wird in zwei Phasen, von denen die erste 400 Millionen US$ kosten soll. Für den Designentwurf ist die in Amsterdam firmierende Mota-Engil Africa verantwortlich, die für die Entwürfe die in Wien ansässige Airport Consulting Vienna/Airport Design Managment beauftragt hat.

In der ersten Bauphase wird ein Passagier-Terminal für 1,7 Millionen Passagiere im Jahr, ein Fracht-Terminal, eine 4,2 Kilometer lange Start- und Landebahn, ein Flughafenkontrollturm, Bürogebäude und eine Feuerwache gebaut. In einer zweiten Bauphase sollen vor allem die Frachtkapazitäten gestärkt werden. Mit der Inbetriebnahme des neuen Flughafens wird der alte Kigali-Flughafen ausgemustert werden.

Tansania setzt auf Ausbau und bessere Anbindung

Tansania will derweil seinen Julius Nyerere International Airport (JNIA) durch den Bau eines neuen Terminals aufwerten und durch eine sechsspurige Straße besser an die Metropole Dar es Salaam anbinden. Die Bauarbeiten seien in vollem Gang und würden bereits Ende 2018 abgeschlossen werden können, heißt es. Die Kosten der Flughafenerweiterung werden auf insgesamt 248 Millionen US$ veranschlagt. Wenn einmal alles fertig ist, soll der Flughafen im Jahr 3,5 Millionen Fluggäste abfertigen können.

In Uganda soll derweil der Entebbe International Airport dank eines 199-Millionen-US$-Kredits der VR China saniert und ausgeweitet werden. "Bislang haben wir rund 25 Millionen US$ ausgegeben", sagt Salim Msangi, amtierender Generaldirektor der Tanzania Airport Authority. Ziel sei eine Erhöhung der Fluggastabfertigung von 450 Personen pro Stunde auf 1.000 Personen pro Stunde.

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Mosambik
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Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
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Repräsentant: Johannes Kurt
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Edith Mosebach