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Positive Preistrends...

Positive Preistrends beflügeln Äthiopiens Landwirtschaft

Nairobi (GTAI) - In keinem anderen ostafrikanischen Staat wächst die Wirtschaft so stark wie in Äthiopien: 2017 mit einem BIP-Plus von 10,9 Prozent. Dabei bleibt die Landwirtschaft der Eckpfeiler der Ökonomie, weil sie als Rohstofflieferant nachgelagerte Industrien versorgt. Die großen Erfolge der Textil-, Bekleidungs- und Lederindustrie wären ohne eine Zulieferung aus Landwirtschaft und Viehzucht nicht möglich.

Für die Regierung hat die Landwirtschaft als Ernährer der Bevölkerung und Rohstofflieferant eine hohe Priorität. Dabei setzt sie auf verbesserte Infrastrukturen wie Straßen, Kraftwerke und Vermarktungsnetzwerke, die dazu beitragen sollen, dass die immer noch weitverbreitete Subsistenzwirtschaft in eine kommerzielle Agrarwirtschaft überführt werden kann. Das alles braucht viel Zeit und einen langen Atem, aber erste Erfolge sind vorzeigbar.

Zu den wichtigsten Anbauerzeugnissen zählen Kaffee (größter Produzent Afrikas), Mais (zweitgrößter Erzeuger Afrikas), das propagierte "Superfood" Teff (Zwerghirse; größter Produzent der Welt), Weizen, Sorghum und andere Cerealien, Hülsenfrüchte (zum Beispiel Bohnen), Ölsaaten, Kartoffeln, Rohrzucker und Gemüse. Darüber hinaus ist Äthiopien ein wichtiger Fleischproduzent. Unverändert bleibt das Land von ausreichenden Niederschlägen abhängig, die aufgrund der Klimaveränderungen immer erratischer werden.

Ohne internationale Hilfe geht es nicht

Die Regierung investiert deshalb in riesige Bewässerungsprojekte, meist gepaart mit Wasserkraftwerken. Bis sich diese Vorhaben in Form deutlich steigender Ernten bemerkbar machen, werden allerdings noch Jahre vergehen. Aufgrund einer ernsten Dürre stieg die landwirtschaftliche Erzeugung 2017 nur um real 2 Prozent. Für die Folgejahre erwartet die britische Economist Intelligence Unit stetige, bis 2021 auf 4,8 Prozent steigende Zuwachsraten.

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Edith Mosebach