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Privatsektor soll Probleme in...

Privatsektor soll Probleme in Tansanias Landwirtschaft lösen

Nairobi (GTAI) - Tansania ist eigentlich ein sehr reiches Land: riesige Bodenschätze und Erdgasreserven, touristisch attraktive Naturschönheiten und Wildparks, große für die Landwirtschaft nutzbare Landstriche. Genützt hat das bislang wenig: Das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf stieg zuletzt auf 920 US-Dollar (US$) im Jahr.

Die tansanische Landwirtschaft kann mit Zuwachsraten auf einer Bandbreite von 2,1 Prozent (2016) bis 2,8 Prozent (Prognose für 2018) nicht mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten. Im April 2018 dürfte die Bevölkerung etwa 58 Millionen Menschen zählen, davon leben 22 Millionen in extremer Armut. Das meint die World Poverty Clock, ein vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit finanziertes Tool für die Bestimmung von Fortschritten bei der Armutsbekämpfung.

Beispielsweise schaffen es in Tansania nur 1,1 Menschen pro Minute der Armut zu entkommen, in Äthiopien sind es fünf Mal so viele. Für 2018 wird mit einem Wirtschaftswachstum von 5,5 Prozent gerechnet - dank eines hohen Bevölkerungswachstums (3 Prozent pro Jahr), auf Pump finanzierter Infrastrukturvorhaben und eines sich gut entwickelnden Dienstleistungssektors.

Industrialisierung soll verstärkt werden

Etwa 70 Prozent der arbeitenden Bevölkerung sind in der Landwirtschaft beschäftigt, die wiederum ein Drittel des Nationaleinkommens generiert. Angebaut werden vornehmlich Mais, Sorghum, Hirse, Reis, Weizen, Hülsenfrüchte, Maniok, Kartoffeln, Bananen und Kochbananen für den Eigenbedarf sowie Kaffeebohnen, Baumwolle, Cashewnüsse, Tabak, Sisal, Pyrethrum, Tee, Gewürznelken, Gartenbauerzeugnisse, Ölsaaten, Gewürze und Blumen für den Export. Die Regel sind Klein- und Kleinstfarmen mit üblichen Flächen von 0,9 bis 3,0 Hektar. Insgesamt werden schätzungsweise 5,1 Millionen Hektar bewirtschaftet, davon zu 85 Prozent für die Nahrungsmittelproduktion.

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Edith Mosebach