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Produktmärkte in Namibia (Juli 2017)

Johannesburg (GTAI) - In Namibias Bergbau dürfte es noch einige Jahre dauern, bis neue Großprojekte an den Start gehen. Sobald die Weltmarktpreise steigen, könnte es aber insbesondere im Uranbergbau neue Aktivitäten geben. Gute Chancen bietet der Energiesektor mit dem angekündigten Ausbau der erneuerbaren Quellen wie Solar, Wind und Biomasse. Die Bauwirtschaft gerät hingegen in eine Krise, sodass viele Unternehmen von der Schließung bedroht sind. Hoher Investitionsbedarf besteht im Wasserbereich.

Energiewirtschaft: Ausbau der erneuerbaren Energien

Namibias Spitzenlastbedarf liegt derzeit bei rund 650 MW und soll bis 2022 auf 755 MW steigen. Der Importbedarf beträgt rund 60%. Für den Ausbau der Erzeugungskapazitäten sollen vermehrt erneuerbare Energiequellen genutzt werden. In einem Interim-REFIT-Program wurden Zuschläge für 70 MW an 14 Einzelprojekte vergeben, die bis Ende 2017 realisiert werden. Weitere Vergaben sollen sich nach der neuen Renewable Energy Policy richten, wobei ein Potenzial von bis zu 1 GW besteht. Die kommunalen Netzbetreiber realisieren ebenfalls verstärkt Projekte. Auch Net-Metering-Tarife wurden Mitte 2017 eingeführt. Der staatliche Versorger NamPower bereitet eine Ausschreibung für eine 150 MW-Solarthermieanlage vor. Auch ein 20 MW-Biomassekraftwerk soll 2020 ans Netz gebracht werden.

Bauwirtschaft: Auftragsflaute bedroht Existenz vieler Unternehmen

Nach mehreren Boomjahren steckt die Bauwirtschaft jetzt in der Krise. Im Jahr 2017 dürfte es einen weiteren Einbruch um 8% geben (2016: -18%). Großvorhaben im Bergbau und Infrastrukturbereich hatten den Sektor zuvor stark aufgebläht. Nun sind die Minen fertiggestellt und dem Staat fehlt im Zuge des notwendigen Sparkurses das Geld für neue Infrastrukturprojekte. Zahlreiche Auftragnehmer berichten von ausbleibenden Zahlungen. Der Construction Industries Federation (CIF) zufolge sind 67% der Bauunternehmen von der Schließung bedroht. Eines der wichtigsten Vorhaben für die kommenden Jahre ist der Bau des SADC Gateway Port in Walvis Bay für 60 Mrd. Namibia-Dollar (N$; rund 4,5 Mrd. US$; 1 N$ = circa 0,07 US$). Die Roads Authority plant weiterhin den zweispurigen Ausbau wichtiger Straßenverbindungen, wie von Windhuk nach Rehoboth sowie zum Flughafen der Hauptstadt.

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Repräsentant: Johannes Kurt
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Delegierter: Dr. Marc Lucassen

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Edith Mosebach