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Produktmärkte in Sambia (Juli 2017)

Johannesburg (GTAI) - Sambias Kupferproduzenten haben große Investitionen in den Ausbau ihrer Minen angekündigt, die für Nachfrage nach Bergbauausrüstung sorgen werden. Starke Aktivität zeichnet sich im Energiesektor ab. Die Abhängigkeit von Wasserkraft soll reduziert werden, wodurch insbesondere Solarenergie ins Spiel kommt. In der Landwirtschaft wird die Bewässerungsfläche ausgeweitet, brachliegende Betriebe für Kaffee und Tee sollen revitalisiert werden. Im Gesundheitssektor entstehen neue Einrichtungen.

Energiewirtschaft: Diversifizierung des Energiemixes angestrebt

Sambias Spitzenlastkapazität soll bis 2020 von derzeit etwa 1.950 auf 3.000 MW steigen. Zurzeit werden mehr als 90% durch Wasserkraft generiert, weshalb verstärkt auch auf andere Erzeugungsquellen gesetzt werden soll. Im Rahmen des Scaling Solar-Projekts sollen mit Photovoltaik (PV)-Anlagen Kapazitäten von insgesamt 600 MW geschaffen werden. Die sambische Regierung plant Vorschriften, wonach neue Shoppingmalls und Wohnkomplexe verbindlich PV-Anlagen installieren müssen. Die KfW Entwicklungsbank will mit dem Programm GET FiT Zambia in den nächsten fünf bis sieben Jahren den Aufbau von 200 MW aus regenerativen Quellen fördern. Zunächst soll es eine Ausschreibung für 50 MW aus Solar-PV geben. Danach sollen Anlagen für Kleinwasserkraft, Biomasse oder Windkraft folgen.

Bauwirtschaft: Chancen für Public Private Partnership (PPP)

Sambia betreibt große Straßenbauprogramme wie "Link Zambia 8000", in dessen noch ausstehender 3. Phase rund 1.500 km zum Verkehrsnetz hinzu kommen sollen. Auch die Vorhaben "Lusaka 400" und "Copperbelt 400" werden fortgesetzt, wobei jeweils 400 km an innerstädtischen Straßen gebaut werden. Die Regierung setzt bei Straßenprojekten verstärkt auf PPP, zum Beispiel beim geplanten zweispurigen Ausbau der Trasse von Lusaka nach Ndola. Ein privat vorangetriebenes Vorhaben ist die North-West-Railway (südafrikanische Logistikgruppe Grindrod). Der Bau der 290 km langen Strecke soll rund 500 Mio. US$ kosten und einen Anschluss vom Kupfergürtel nach Solwezi schaffen, wo sich die drei großen Kupferminen Kansanshi und Sentinel (First Quantum) sowie Lumwana (Barrick Gold) befinden.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach