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Protektionismus fordert deutsche Investoren heraus

Bonn (GTAI) - Rückschläge im Freihandel in wichtigen Partnerländern bedeuten für deutsche Investoren einen schwereren Stand. Russlandsanktionen, Neuverhandlungen von Handelsabkommen durch die US-Regierung oder steigender Staatseinfluss auf die Wirtschaft in China: Das Umfeld für Investoren ändert sich ständig. Auch Fachkräftemangel oder marode Infrastruktur stellen Unternehmer vor große Herausforderungen. Germany Trade & Invest analysiert die Perspektiven für deutsche Investoren in zehn Ländern.>

Die GTAI-Publikation "Trends - Investitionschancen und -risiken" gibt einen Überblick über die Rahmenbedingungen in Argentinien, China, Frankreich, Indien, Polen, Russland, Südafrika, Tschechien, der Türkei und den USA (http://www.gtai.de/investitionschancen-und-risiken-weltweit).

Das Klima für ausländische Investoren wird in vielen wichtigen Märkten rauer. Deutsche Investoren in den USA fürchten zum Beispiel Nachteile für den Fall, dass die USA das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) mit Kanada und Mexiko kündigen. Protektionismus sehen fast 90 Prozent von knapp 100 Unternehmen, welche die Amerikanische Handelskammer 2017 in Deutschland befragte, als größte Bedrohung für die transatlantischen Wirtschaftsbeziehungen. Auch eine Bevorzugung der US-Industrie bei öffentlichen Aufträgen kommt bei den Firmen schlecht an.

Chancen erhoffen sie sich durch die Pläne für Infrastrukturinvestitionen, die im Dezember verabschiedete Steuerreform und den angekündigten Bürokratieabbau. So wird allein der Steuersatz für Unternehmen (corporate tax) von 35 auf 21 Prozent massiv gesenkt.

Deutsche Firmen besorgt über chinesische Wettbewerber

In der Volksrepublik China profitieren Produkte deutscher Herkunft vom Renommee des Labels "Made in Germany". Gleichzeitig dringt die einheimische Konkurrenz in angestammte Hightech-Bereiche deutscher Firmen vor: 35 Prozent der befragten deutschen Unternehmen halten es laut einer Umfrage für mindestens wahrscheinlich, dass ein chinesischer Wettbewerber innerhalb der nächsten fünf Jahre in ihrer jeweiligen Branche die Innovationsführerschaft übernimmt. Neue Gefahren von ungewolltem Abfluss von Know-how entstehen etwa durch den verstärkten Zugriff des chinesischen Staates auf den Datenverkehr.

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Repräsentant: Johannes Kurt
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Edith Mosebach