Zurück
  • Home
  • Rohstoffmärkte im Fokus des German Mining Network

Rohstoffmärkte im Fokus des...

Rohstoffmärkte im Fokus des German Mining Network

DIHK-Workshop im Berliner Haus der Deutschen Wirtschaft beleuchtete auch Fragen zu Sorgfaltspflichten von Unternehmen in der Lieferkette.

Trotz wachsender globaler Krisenherde bieten die internationalen Rohstoffmärkte der deutschen Wirtschaft weiterhin enorme Geschäftsmöglichkeiten. Das gilt insbesondere für Bergbauindustrie, Rohstoffhandel, Zulieferer und Einkäufer. Angesichts volatiler werdender Märkte sind Informationsbeschaffung und Kooperationspartnerschaften das Gebot der Stunde. Das ist das Fazit des German Mining Network Workshops*, der vom DIHK im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin veranstaltet wurde.

Das vom BMWi geförderte German Mining Network mit seinen Partnern Deutsche Rohstoffagentur (DERA) und Germany Trade and Invest (GTAI) unterstützt deutsche Unternehmen beim Auf- und Ausbau ihrer Geschäftstätigkeit im Rohstoffsektor in Australien, Brasilien, Chile, Kanada, Peru und im Südlichen Afrika durch Kompetenzzentren für Bergbau und Rohstoffe an den Auslandshandelskammern. Der BME zählt neben anderen namhaften Institutionen wie BDI, DERA und VDMA zu den Kooperationspartnern dieser Plattform.

„Wir sind bei metallischen Rohstoffen und bei vielen mineralischen Rohstoffen vollständig auf Importe angewiesen. Daher ist der Zugang zu Rohstoffen ein essentielles Thema für die deutsche Wirtschaft“, sagte Martin Schröder, Referent Grundsatzfragen Rohstoffpolitik im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), mit Blick auf ein Positionspapier seines Hauses. Danach stünden den Einfuhren in Höhe von über 77 Milliarden Euro Ausfuhren von lediglich 15 Milliarden Euro gegenüber. Besonders importintensiv seien Rohöl, Erdgas, metallische Rohstoffe und viele Industriemineralien.

In den vergangenen Jahren seien die Preise für Rohstoffe zwar gesunken. Mittlerweile zeige der Trend jedoch wieder aufwärts – das könne sich durch die Entwicklung in den Schwellenländern und eine veränderte Nachfragesituation noch verstärken. Besonders das Verarbeitende Gewerbe sei für die Produktion hochwertiger Waren auf die Einfuhr dieser Rohstoffe angewiesen. Ihre Ausgaben für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe betrügen fast 60 Prozent der Gesamtkosten. Versorgungssicherheit und Preisstabilität von Rohstoffen sei, insbesondere für Einkäufer, deshalb eine wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen. Dies gelte insbesondere für Spezialmetalle bei neuen Technologien der Kraftfahrzeugbranche, Elektronik oder Umwelttechnik.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
www.angola.ahk.de
Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
Tel: +233 302 631 681/2/
www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
Tel: +254 20 66330-00
www.kenia.ahk.de
Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

Nigeria
Tel: +234 1 270 0746, 2700747
www.nigeria.ahk.de
Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
Tel: +49 (0)228 24 993-288
www.gtai.de
Edith Mosebach