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Sambias Lebensmittelproduzenten sind optimistisch

Johannesburg (GTAI) - In Sambia sind neben kommerziellen Farmern auch internationale Agrarkonzerne aktiv. Allerdings fehlt dem von der Regierung verfolgten Farmblock-Programm bis jetzt der Durchbruch. Aktuell soll ein Partner aus China das Areal in Kalungwishi entwickeln. Wieder zuversichtlicher sind die Nahrungsmittelhersteller. Dank höherer Kupferpreise gibt es mehr Arbeit in den Minen. Der formelle Einzelhandel profitiert davon. Problematisch sind die Importkonkurrenz und hohe Stromtarife.

Die Prognosen für die landwirtschaftliche Produktion Sambias sind positiv. Bei der Maisernte wurde 2017 mit 3,6 Millionen Tonnen und einem lokalen Verbrauch von rund 2,6 Millionen wieder ein deutlicher Überschuss erzielt. Dadurch war Maisexport in die Nachbarländer möglich. Bis 2021 erwartet der Agricultural Outlook der südafrikanischen ABSA Bank eine Zunahme der Maisernte auf 3,9 Millionen Tonnen, während der landesweite Bedarf nur auf knapp 3 Millionen steigen soll. Für 2018 ergeben sich jedoch Risiken aufgrund schlechter Regenfälle im Süden des Landes.

Auf Wachstumskurs befindet sich auch der Sojaanbau. Im Jahr 2017 dürfte eine Ernte von rund 351.000 Tonnen eingefahren worden sein (2016: 267.000 Tonnen). Die Zuckerproduktion soll bis 2021 um 12,6 Prozent auf 490.000 Tonnen zulegen. Immer wichtiger wird der Anbau von Kassava mit einer Ernte von rund 3,8 Millionen Tonnen im Jahr 2017. Bei Weizen bleibt Sambia hingegen auf Importe angewiesen. Die Produktion von etwa 215.000 Tonnen (2017) kann den Bedarf von circa 350.000 Tonnen pro Jahr nicht decken. Bis 2021 rechnet ABSA mit stagnierendem Weizenanbau.

Nach Angaben des Agrarministeriums beläuft sich die landwirtschaftliche Nutzfläche mittleren oder guten Potenzials auf 42 Millionen Hektar, wovon derzeit nur etwa 14 Prozent genutzt werden. Sambia verfügt zudem über 40 Prozent der Frischwasserreserven des gesamten südlichen Afrika. Dem Ministerium zufolge könnten rund 2,75 Millionen Hektar bewässert werden. Davon sind bislang nur 156.000 Hektar in Bewirtschaftung.

Damit besitzt Sambia riesige, noch nicht ausgeschöpfte Anbaumöglichkeiten. Die Avocado Growers Association of Zambia sieht beispielsweise gute Möglichkeiten für den Export nach Südafrika. Wie 2017 vereinbart wurde, sollen zunächst 2.000 Tonnen pro Jahr ans Kap geliefert werden, langfristig könnten es bis zu 40.000 Tonnen sein.

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Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
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Edith Mosebach