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Senegals Wasserbedarf nimmt rasant zu

Dakar (GTAI) - In Senegal wird massiv in die Wasserversorgungsinfrastruktur investiert. Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum sorgen für einen steigenden Wasserbedarf. Die Hauptstadt Dakar leidet unter Wasserknappheit. Projekte werden in erster Linie von internationalen Geberorganisationen finanziert. Kaum investiert wird im Abwasserbereich, obwohl Abwässer vermehrt anfallen und die Umwelt belasten. Eine vorbildliche Abwasserentsorgung soll die neue Stadt Diamniadio erhalten. 

Nachdem sich die Wasserversorgung in Senegal in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert hat, werden nun zum ersten Mal seit den 1980er Jahren umfangreiche Maßnahmen durchgeführt, mit denen insbesondere der Großraum Dakar besser versorgt werden soll. Die Metropolregion leidet immer häufiger unter Wasserknappheit. Für ausländische Unternehmen bietet der Wassersektor in Senegal vor allem Beratungs- und Lieferchancen. In größerem Stil bestehen hier Möglichkeiten bei staatlichen Ausschreibungen für größere geberfinanzierte Projekte. Gleichfalls besteht ein Bedarf seitens der Nahrungsmittelindustrie und der Landwirtschaft. Die Präsenz deutscher Firmen ist in Senegal jedoch minimal und beschränkt auf das Angebot von Komponenten.

Keur Momar Sarr 3 soll Wasserversorgung Dakars garantieren

Im Mittelpunkt der Maßnahmen steht das Projekt Keur Momar Sarr 3 (KMS3). KMS3 ist eines der aktuell größten Infrastrukturprojekte Senegals. Es kostet etwa 524 Millionen Euro. Im Rahmen von KMS3 wird in der am Binnensee Lac de Guiers gelegenen Ortschaft Keur Momar Sarr eine dritte Trinkwasseraufbereitungsanlage mit einer Kapazität von 200.000 Kubikmetern pro Tag gebaut. Von dort aus wird eine zusätzliche Pipeline über etwa 200 Kilometer über die Städte Louga und Thiès bis nach Dakar verlegt. In Thiès und Sébikhoutane sollen zudem zwei Wasserlagerreservoirs mit je 10.000 Kubikmeter gebaut werden. Darüber hinaus werden Verteilungsbecken in Thiès, am neuen Flughafen Aeroport International Blaise Diagne (AIBD) und in der neuen Vorstadt Dakars Diamniadio entstehen. Das Verteilungsnetz soll um fast 800 Kilometer erweitert werden.

Insgesamt würden etwa 3 Millionen Einwohner des Landes von dem Projekt profitieren.

Kontaktdaten

AHK Subsahara Afrika

Südafrika
Tel.: +27 (0)11 486 2775
www.germanchamber.co.za
Geschäftsführer: Matthias Boddenberg

Mosambik
Tel.: +258 2149 3260
Repräsentant: Dr. Friedrich Kaufmann
gefördert durch

Sambia
Tel.: +260 (0)211 372 687
Repräsentant: Johannes Kurt
gefördert durch

Angola
Tel: +244 - 946267525
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Delegierter: Ricardo Gerigk

Ghana
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www.ghana.ahk.de
Delegierter: Maximilian Butek

Kenia
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Delegierte: Maren Diale-Schellschmidt

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Delegierter: Dr. Marc Lucassen

GTAI
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www.gtai.de
Edith Mosebach