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Simbabwes Bergbau blickt optimistisch in die Zukunft

Johannesburg (GTAI) - In Simbabwe will der Bergbau zu alter Stärke zurückfinden. Wirtschaftliche Schwierigkeiten haben dem Sektor zuletzt stark zugesetzt. Für den neuen Staatspräsidenten stehen günstigere Rahmenbedingungen jedoch ganz oben auf der Agenda. Infolgedessen könnten in den kommenden Jahren wieder Milliardenbeträge nach Simbabwe fließen. Für Platin befinden sich bereits drei Minenprojekte in der Planung. Auch die Produzenten von Gold, Diamanten, Kohle und Chrom wollen ihre Kapazitäten aufstocken.

Die Bergbauindustrie in Simbabwe hofft auf den lange ersehnten Aufschwung. Für 2018 planen 90 Prozent der Bergbaugesellschaften ihre Produktion um mehr als ein Zehntel zu steigern, so der "State of Mining Industry Survey 2017" der Chamber of Mines. Bereits im Vorjahr konnte der Sektor um 8,5 Prozent wachsen. Für Zuversicht sorgt insbesondere der politische Wandel im Land. Nach dem erzwungenen Abgang des Langzeitregenten Robert Mugabe will der neue Staatspräsident Emmerson Mnangagwa das Investitionsklima mit Reformen verbessern.

Ein die Geschäftstätigkeit förderndes Umfeld ist für die rund 800 Minen des Landes dringend vonnöten. Der wirtschaftliche Zusammenbruch während der Ära Mugabe ging auch am Bergbausektor nicht spurlos vorüber. Zahlreiche Unternehmen gerieten in finanzielle Schwierigkeiten. Besonders problematisch war die Indigenisierungspolitik Mugabes, wonach ausländische Investoren mindestens 51 Prozent der Anteile an Minenprojekten an lokale Partner abgeben mussten. Infolge dieser Regelung gab es in den vergangenen Jahren fast keine Neuinvestitionen mehr.

Wegen einer Hyperinflation musste Simbabwe seine Landeswährung aus dem Verkehr ziehen, die Wirtschaft basiert seitdem auf dem US-Dollar (US$) oder dem südafrikanischen Rand. Konsequenz ist eine massive Liquiditätskrise, die Banken konnten den Minenbetreibern zuletzt kaum noch Gelder zur Verfügung stellen. Bergbauunternehmen müssen häufig mehrere Monate warten, um Devisenzuteilungen zur Bezahlung ausländischer Lieferungen zu bekommen.

Die Versorgung mit Ersatzteilen ist dadurch stark beeinträchtigt. Viele Anlagen sind zudem veraltet, der operative Betrieb musste in zahlreichen Minen zurückgefahren werden. Im Jahr 2017 lag die Auslastung im Bergbausektor nur bei 71 Prozent.

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Edith Mosebach