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Sudan setzt auf stärkere Verarbeitung lokaler Rohstoffe

Kairo (GTAI) - In Sudan bestehen Lücken beim Verpacken von Obst und Gemüse für den Export. Die Zuckerproduktion expandiert und Fleisch soll in die arabische Welt exportiert werden.

Nahrungsmittel sind ein wichtiger Pfeiler des sudanesischen Außenhandels. Bei den Importen stellen sie die wichtigste Warengruppe, bei den Ausfuhren sind sie neben verschiedenen Rohstoffen ebenfalls stark vertreten. Von 2015 auf 2016 schrumpfte das sudanesische Warenhandelsdefizit um 1 Milliarde auf 4,2 Milliarden US-Dollar (US$). Die Einfuhren fielen von 8,4 Milliarden auf 7,3 Milliarden US$ zurück. Die sudanesischen Ausfuhren gaben um 0,1 Milliarde US$ auf 3,1 Milliarden US$ nach.

Grundsätzlich bietet Sudan erhebliche Chancen, die reichhaltigen landwirtschaftlichen Ressourcen zu verarbeiten und die lokale Wertschöpfung auszubauen. Hinzu kommt, dass der Ausbau der Landwirtschaft künftig noch eine Verbreiterung der Rohstoffbasis erwarten lässt. Eine sehr junge Bevölkerung ist vorhanden und eine Modernisierung sowie ein Ausbau des stark fragmentierten Einzelhandels.

Inflation drückt auf Konsumklima

Kurzfristig schlagen jedoch die galoppierende Inflation und der geschwächte Außenwert des sudanesischen Pfundes auf das Konsumklima durch. Am 7. Oktober 2018 setzte die Central Bank of Sudan den Kurs des sudanesischen Pfundes zum US-Dollar auf 47,50 fest. Damit wurde die Landeswährung zum dritten Mal im Jahr 2018 abgewertet, dieses Mal um nahezu 70 Prozent. Der Inflationsdruck nahm im Sommer mit einer Rate von 66 Prozent im August stark zu. Die Economist Intelligence Unit geht von einem Rückgang des privaten Verbrauchs um real 0,3 Prozent in 2018 aus. Für 2019 beträgt der erwartete Anstieg 0,5 Prozent. Die Verbraucherpreise sollen um 56 Prozent hochschnellen und die Zunahme 2019 immer noch 37,2 Prozent betragen.

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Edith Mosebach